Print 
Gebäude für Sammlungen und Ausstellungen
Place and Date of Creation
Page
527
Turn right 90°Turn left 90°
  
  
  
  
  
 
 

52/

3 g.5 fca

h « ac « £

O G, ^ M

e

,i2

g

5.

B

<

5B

5

COC

-3

o

[3

13

!*3

U

73So

5£

a

u

3«

X

<u

,fi

X

:0

*i

faß

c

5

5

p0

ß

w

<

13

ö

">

ö

c

Is.

°0

s

^

s

*"

(s °o d o

2 rs ö ~ <U rOO i- n -C c h 1

C« <V) M- ^ <S

Das gröfste der Gebäude ift derPalail für Waaren und für die freienKünfte, der ca. 518 m lang und 237 mbreit ift, mit einer grofsen Halle inmittenvon der gleichen Spannweite, wie dieder Parifer Mafchinenhalle, diefe in derHöhe aber um etwa 19 m überragend.

Die Gebäude find nur provifo-rifche, aber fämmtlich maffiv in Eifenund Stein conftruirt und mit monumen-talen Facaden, welche meill in denFormen der italienifchen Renaiffanct-vor die Eifenbauten geftellt find.

Nächft dem Waarenpalaft ragendie landwirthfchaftliche Halle, die Ma-fchinenhalle, das Gebäude für Ver-kehrswefen, für Gartenbau, Ackerbau,für Elektricitat, ungeheuere rechteckige,in Eifen - Conftrnctionen überdeckteRäume hervor.

Die Gebäude follen fämmtlichfür die Zwecke der Schauftellungen faftnur im Erdgefchofs benutzt werden; diein denfelben angeordneten Galerienwerden dem Publicum zwar zugänglichfein, aber dienen nur der Abficht, vondenfelben aus Ueberblicke zu bieten.

Grofse Theile der Dächer findin Glas gedeckt.

Mehr und mehr hat die In-genieurkunft bei den ungeheueren Räu-men, die fie für die Ausftellungen fchuf,danach geftrebt, der Aufgaben in ele-ganter Weife Herr zu werden und inihren genialen Schöpfungen felbft Ob-jecte zu fchaffen, welchen nicht minderals den ausgeftellten Dingen das Inter-e((e des grofsen Publicums entgegen-gebracht w r erde. Auch in Chicagowerden riefige Räume in ftaunens-werthen Conftructionen zur Schau ge-ftellt; aber fo weit die vorhandenenZeichnungen ein Urtheil erlauben, bleibtes zu bedauern, dafs die mitwirkendenArchitekten ihre Kraft nicht dafür ein-fetzten, um eben diefe gewaltigen Con-ftructionen in neuer und characterifti-fcher Weife zur Erfcheinung zu bringen,vielmehr fich darauf befchränkten,felbftändige Architekturbauten vor jeneHallen zu fetzen, die ohne jeden or-ganifchen Zufammenhang mit den Eifen-bauten flehen. Der Eindruck einerfalfchen Monumentalität, den die viel-fach mit Säulen und Hallen umgebenenAufsenwände machen, dürfte hier nicht