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ftellt; die oberen zwei Dritttheile waren Fenfterflächen. Die Conftructionen waren in Eifen ausgeführt;die Dachdeckung befland aus Zinkblech.
Zur nächtlichen Sicherheit gegen Diebflähle etc. war der Bau mit Gaslicht verfehen worden.
Das Gebäude erwies fich für den Maffenandrang von Ausftellungsgegenftänden als viel zu klein; eswurde defshalb nothwendig, da eine Erweiterung deffelben ausgefchloffen war, zahlreiche Nebenbauten zuerrichten.
ß Die Ma fch inen halle, in ihrem Haupttheile 427,o m lang und 109, t m breit, umfaßte, einfchl.eines Anbaues, welcher hauptfächlich für Wafferverforgungszwecke beftimmt war, eine Grundfläche vonca. 53000*l m - b"> der Längsrichtung fehl offen fich feitlich an die 18,3 m breite und nur 6,1 m hohe Mittel-halle die beiden 27,4 m breiten und 12,2 m hohen Haupthallen an, welchen fich wieder je eine 18,3 m breiteund (j,i in hohe Seitenhalle anreihten. Die in der Mitte angeordnete Querhalle hatte diefelben Abmeffungen,wie die beiden vorerwähnten Haupthallen.
Auf folche Weife war auch für diefes Gebäude eine reichliche feitliche Lichtzuführung ermöglichtworden. In ihrem Conftructionsfyfteme ifl die Mafchinenhalle dem Hauptgebäude gleichfalls ähnlich, wennauch hierbei eine gröfsere Verwendung von Holz-Conftructionen ftattgefunden hat 587 ).
Fig. 587.
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Induflriehalle «1er Schweizerifchen Landesausftellung zu Zürich 1883 r ' 38 ).Arch.: Martin & Pfißer.1. Seide. VIII. Papier. XXX. Schule.
II. Baumwolle. IX. Stroh. XXXII. Wiflenfch. Lnftrumente.
II!. Wolle. X. Holzfchnitzerei. XXXIII. Mufik.
IV. Leinen. XI. Möbel. XXXIV. Vervielfältigung.
V. Stickerei. XII. Uhren. XXXVI. Kartographie.
VI. Bekleidung;. XIII. Goldarbeiten. XXXIX. u. XL. Vereine.
XIV. Kurzwaaren.
406.
Beifpiel
XL
Nicht ohne InterelTe find die Gebäude für die Schwei zerifche Landesaus-ftellung zu Zürich 1883. Diefelbe umfaffte ohne Reftaurationen und Fefthalleeine bedeckte Ausftellungsfläche von rund 34 800 q m und war fomit eine der umfang-reich ften Landesausftellungen.
Die eigentlichen Ausflellungsbauten hatte man in reizender Umgebung an der Vereinigung der FlüfifeLimmat und Siehl auf zwei durch Brücken verbundenen Grundftücken errichtet, während Kunflhalle undFefthalle an abgelegener Stelle dicht am Züricher See fich befanden.
a) Die Induflriehalle (Fig. 587 u. 589 538 ), entworfen von Martin 6° Pfißer, bedeckte, einfchl.der feitliehen Anbauten für das (Infthofwefen und für die Reftauration, eine Fläche von 10 400 Q 111 - Ein
537 ) Siehe auch: Builder, Bd. 31, S. 965; Bd. 34, S. in. — Building uezus, Bd. 29, S. 383, 390, 530.53S ) Facf.-Repr. nach: Pfister, A. Bauten der Schweizerifchen Landesausftellung. Zürich 1883.