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Gebäude für Sammlungen und Ausstellungen
Entstehung
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Rechnung trägt und viele Millionen beanfprucht, ifl entworfen. Zur Ausführung werden zunächlt nur dieTheile des Entwurfes, welche zur Aufnahme der paläontologifchen und anthropologifchen Sammlungenbeflimmt find, gelangen. Diefe neuen Gebäude des Naturhiftorifchen Mufeums, mit deren AusführungDidert beauftragt ifl, kommen an die BuffonStra.tee zu flehen ; mit ihrer Ausführung ifl der Anfang ge-macht. Sie werden einen langen Galeriebau bilden, der nach dem Valhubert-V\^X.z und der Seine zu miteinem Hauptportal abfchliefst. Das neue Gebäude umfafft Sockelgefchofs, Erdgefchofs und Obergefchofs;letzteres ifl der Höhe nach getheilt. Das Sockelgefchofs, zu welchem das Publicum keinen Zutritt hat,enthält die Werkftätten und Säle für die Ergänzungsfammlung der vergleichenden Anatomie, deren Räumenur für den inneren Dienft beflimmt find. Hier haben die Profefforen (gleich wie in Genua und London)ihre Arbeits-Cabinete und Laboratorien. Das Erdgefchofs ifl der vergleichenden Anatomie zugewiefen.Man wird dort inmitten des Saales die grofsen Skelette und an den Aufsenwänden Glasfehränke aufflellen,die zum gröfsten Theile der Länge nach, zum kleineren Theile der Quere nach angeordnet find und ab-

Eig. 425.

Anficht der zoologifchen Galerien-Halle im Mufeum (Thißoire naturelle zu Paris 417 ).

getheilte Räume bilden werden, von denen jeder für fich eine befondere Gruppe von Gegenfländen auf-nehmen foll. Ein befonderer Saal ifl dazu beflimmt, die grofse Zahl von Sammlungsgegenfländen, welchevon gefchichtlichem Intereffe find, zu faffen. Die anatomifche Galerie wird von beiden Seiten durch grofseFenfleröffnungen erhellt werden. Eine Haupttreppe führt zum Obergefchofs. Diefes enthält den oberen Theilder weiträumigen, mit Deckenlicht erhellten Halle, die an allen Seiten von einer grofsen Galerie umgebenifl. Der Bodenraum der Halle, welcher die paläontologifche Sammlung zugetheilt ifl, wird theils für dieAufteilung flacher Glasfehränke, theils für die von Skeletten foffiler Thiere, von welchen das Mufeumeine grofse Anzahl fchöner Exemplare befitzt, beanfprucht. Geländer fchützen diefe werthvollen Stücke vordem Andrang der Befchauer. Die anthropologifche Sammlung nimmt auf der Galerie eine Reihe vonGlasfehränken ein, die längs der Wände aufgeftellt und durch andere Schränke und Behälter in folcherWeife abgetheilt find, dafs hierdurch paffende Räume für fpecielle Sammlungen und für befonders intereffanteStücke gebildet werden.