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Gebäude für Sammlungen und Ausstellungen
Entstehung
Seite
108
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Bisweilen werden diezum Aufbewahren von Kartenund Kupferftichen dienendenSchränke an ihrer Oberfeitemit Ausftellungskaften ver-bunden.

In Fig. 139 bis 147 findeinige Karten- und Kupfer-fUchfchränke aus der Biblio-thek des Britifh Mufeum zuLondon dargeftellt.

Aus Fig. 142 ift die Dichtungmit Gummiröhren erfichtlich, undFig. 143 zeigt, wie zur Verftärkungdes Unterbodens der Schieblade einI-Eifen eingefchoben ift. In Fig. 145ift ein Klappenboden dargeftellt,und an der Hinterfeite der Schieb-lade ift ein in Gelenkbändern be-wegliches Brettchen angeordnet, umdem Aufbiegen der Blätter andiefer Stelle vorzubeugen. Fig. 146veranfchaulicht eine eiferne Schieb-laden-Conftruction; die Stahlbänderfind an jeder dritten oder vierten Welle des Unterbodens befeftigt.

Eine zweckmäfsige Conftruction einer Schieblade zum Aufbewahren vonKupferftichen, aus der Bibliotheqiic Royale zu Brüffel herrührend, zeigen Fig. 148u. 149.

Bei a, a find Federn angebracht; drückt man auf diefelben, fo öffnet fich das Brett b, und die Kopf-wand c klappt herunter. Die an der Hinterwand befindlichen Klötzchen d geftatten das Einfchieben derHand von oben, wodurch das Herausnehmen einzelner Blätter, befonders bei gröfserem Format, fehr er-leichtert wird.

Den in der Univerfitäts - Bibliothek zu Göttingen befindlichen Kartenfchrank,

Kartenfchrank in der Univerfitäts-Bibliothek zu Göttingen.

Fig. 152.

l'ig- 153-

Ausftellungsfchrank im Kupferftichfaalder Bibliotkique nationale zu Paris.

Ausftellungsfchrank in der Univerfitäts-Bibliothek zu Göttingen. — l /m n. Gr.