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Gebäude für Sammlungen und Ausstellungen
Entstehung
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Sind die Axenweiten, in denen die Büchergerüfte aufgeftellt wurden, fehrgrofse, fo ergiebt fich in den Laufgängen ein paffender Platz zum Aufftellender in Rede flehenden Büchergerüfte für aufsergewöhnliche Formate, wie dies z. B.in der Bibliotlieque nationale zu Paris und in der Univerfitäts-Bibliothek zu Leipzig(Fig. 109) gefchehen ift. In anderen Fällen, beifpielsweife in der Univerfitäts-Biblio-thek zu Göttingen, find die fraglichen Büchergerüfte im breiten Mittelgange desBüchermagazins aufgeteilt.

Fig. 109.

Von den IKichermagazinen der Univerfitäts-Bibliothek zu Leipzig.

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(ialerien

und

Zwifchenböden.

Um die einzelnen Büchergefchoffe zugänglich zu machen, werden, wie bereitsmehrfach erwähnt, entweder vorgekragte Galerien oder durchgehende Zwifchenbödenangeordnet. Ob die einen oder die anderen angewendet werden follen, hängt vonder Axenweite der Büchergerüfte ab. Ift letztere bedeutend, fo zieht man in derRegel Galerien vor; für diefelben ift ein Breitenmafs von mindeftens 80 bis 85 cmerforderlich; fchmalere Galerien geftatten beim Einftellen und Herausnehmen vonBüchern kein genügend bequemes Bücken.

Die Galerien werden meift durch Auskragen von wagrechten Balken gebildet,