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licher Weise Langko, M. Zimmermann und Waegen inMünchen.
Eine besondere Richtung auf Farbe und virtuose Be-handlung zeigt sich am Beginn der zweiten Hälfte diesesJahrhunderts auf dem Gebiete der Landschaft, gerade wiewir sie bei den Genremalern und selbst bei den Historien-malern antrafen.
Wenn ich E. Schleich in München zu diesen Virtuosenzähle, so will ich damit nicht die ernsten Vorzüge seinerBilder unterschätzen, welche hauptsächlich in einer sehrbestimmten Charakteristik bestehen; die Farbe aber und dieBehandlung nimmt in diesen Bildern einen hohen Rang ein.
Die Farbe ist äusserst fein und zugleich von grosserWirkung, und die Behandlung ist sehr originell und schwerzu schildern; es ist mehr die Gesammthaltung und Wirkung,welche der Meister erstrebt, als die Durchbildung desEinzelnen.
Man darf ihn einen ausgezeichneten Coloristen nennen.Sein „Nachtbild aus Venedig" ist eine vortreffliche Dar-stellung einer weichen, duftigen Mondnacht, worin dasEinzelne und die Formen der Gegenstände verschwinden,und nur eine allgemeine träumerische Stimmung bleibt.Ein sehr grosses Bild dieses Künstlers, eine „Gegend amChiemsee" ist in der Farbe und Behandlung im Sinne derfarbigen Erscheinung ganz vortrefflich, ein Bild, welchesdurchaus an die kühnen landschaftlichen Versuche vonRubens erinnert.
Unter den Düsseldorfern treten neben Andreas Achen-bach besonders A. Leu und Hans Gude als ausgezeichneteMeister hervor. Beide Naturalisten, beide im Besitz einerTechnik, welche jede Schwierigkeit bewältigt, sind sie dochin der Auffassung sowohl, wie in der Darstellungsweiseunter sich und von Jenem sehr verschieden.
Nicht so universal gewandt wie Andreas Achenbach,bewährt Leu seine Meisterschaft meistens in Gebirgsbildern,worin sich eine künstlerisch freie Anordnung, um nicht zu