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ländische Landschaft" hingegen, ein Gegenstand, wie. wirihn so oft gesehen, dass er wenigstens den Reiz des Neuenund Unbekannten nicht hat, erfreut uns durch eine un-glaubliche Durchbildung des Details bis in's Kleinste unddurch die meisterhafte Leichtigkeit, womit dieses unendlicheDetail behandelt ist.
„Stürmische See, die Einfahrt des Hafens von Ost-ende", zeigt uns den Künstler als unübertroffenen Meisterim Fach der Marine. Die Bewegung der Wellen, das eigen-thümliche Leben des tobenden Elementes kann wohl nichtüberzeugender dargestellt sein, als in diesem Bilde. Es istbezeichnend, dass man bei den meisten Bildern diesesMeisters an die Farbe kaum denkt; sie ist so naturgemäss,dass man sie eben als selbstverständlich hinnimmt; dennochist diese scheinbare Einfachheit und Natürlichkeit das Werkder höchsten Kunst, nur sind auch hier die künstlichenContraste und Effecte nicht in Virtuosenweise zur Schaugestellt, sondern dienen dem Zweck des Bildes, der natür-lichen Erscheinung. Achenbach's Bilder machen bei allerEinfachheit der Erscheinung oft mehr Wirkung, als die ge-suchtesten Effecte der Coloristen par excellence.
Von den späteren Bildern Achenbach's ist ganz be-sonders „eine Aussicht von der Insel Capri" zu rühmen,ein Bild, worin der Meister sich eine Aufgabe gestellt hat,welche nur die grösste künstlerische Gewandtheit mit dervollen Herrschaft über die malerischen Mittel lösen kann.Von der Höhe des P^elsenufers schweift der Blick über dieunendliche Meeresfiäche, welche, von der Sonne beleuchtet,die im Bilde für den Beschauer durch Wolken verdecktist, wie polirtes Silber glänzt und blitzt.
Kein Meister der älteren Schulen hat sich an der-gleichen Naturerscheinungen gewagt, denn die Mittel derFarbe sind dem Gegenstande nicht gewachsen; dennoch istes hier gelungen, wenn auch nicht das blendende Lichteines solchen Effectes, welches für unsere Augen fast zustark ist, doch ein so überzeugendes Bild dieses Effectes