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Deutsche Maler : von Asmus Jakob Carstens an bis auf die neuere Zeit
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schliesslich der Fall ist, sind häufig die Gegenstände trivialoder gesucht, auch wohl fremd und exotisch; deutlich zeigtsich das Streben, Aufsehen zu erregen, ein verwöhntes, ab-gestumpftes Publicum zu reizen. Die grosse Stadt, dasdeutsche Paris, macht seinen Einfmss geltend, wäre nurdas deutsche Paris immer ein deutsches und nicht in denmeisten Fällen lediglich ein Abklatsch des französischen.

Selbst unter den älteren Künstlern der Berliner Schulemachen nur wenige eine Ausnahme von dieser allgemeinenRichtung. Eduard Meyerheim könnte ich nennen, einender grössten Meister im Kleinen, welchen die deutscheKunst aufweisen kann, einen Genremaler, welcher denbesten alten Holländern gleich kommt, ohne sie auch nurim Geringsten nachzuahmen; aber auch bei Meyerheim istes vorzüglich die wirklich wunderbare Feinheit der Aus-führung, die ausserordentliche Wahrheit, die genaue natura-listische Zeichnung, die zarte klare Farbe, die reizende Hal-tung und Beleuchtung, was seinen Bildern Werth verleiht,und weder eine tiefere Charakteristik noch die rege leben-dige Leidenschaft. Auch die Anmuth dieser Darstellungenliegt mehr in dem Zufälligen des natürlichen Vorbildes, alsin der Auffassung des Künstlers.

Die sorgfältigste miniaturartige Ausführung erstrecktsich auf Alles und Jedes, Zeichnung, Modellirung, Local-farben sind vollkommen, und wenn etwas fehlt, ist es viel-leicht eine etwas mehr künstlerische Gesammtwirkung, undbesonders eine breitere und energischere Behandlung. Dieseist manchmal fast geleckt und gleichmässig in allen Stoffen,und jene ist ein wenig nüchtern und prosaisch. Die Bildergleichen in gewisser Weise den Werken der Mieris, terBurg etc., doch fehlt ihnen der harmonische Ton der letz-teren; der neuere Meister ist in der Ausführung kühler undnüchterner, der Erfindung und dem poetischen Inhalt nachaber dürfte er mehr Interesse erregen und mehr zumHerzen sprechen als jene.

Die Heimkehr" ist eine liebliche Idylle; Figuren, Thiere,

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