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Male nachgebildet wurde; seine meisten Werke aber zeigen,wie wenig Ansprüche man zu damaliger Zeit an die künst-lerische Vollendung eines Bildes machte.
In auffallenderer Weise sieht man den Fortschritt derAusbildung malerischer Technik in den Werken Eines unddesselben Meisters bei den Bildern von Jos. Petzl und vonKirner in München. Die ältesten Werke Beider sind trockenund hart, aber fein und charakteristisch gezeichnet, währendspätere Bilder des Erstgenannten, namentlich „Die Beichte",eine ganz einseitige Richtung auf farbige Wirkung undden deutlichen Einfluss belgischer Vorbilder zeigen unddes Anderen neuere Werke immer freier und breiter inder Behandlung erscheinen, aber auch immer wenigercharakteristisch und fein in der Zeichnung. Bei beidenKünstlern ist ein Auffassen von politischen Zeitereignissenein bei deutschen Künstlern dieser Zeit seltener Charakter-zug; so schuf Petzl eine Scene aus der griechischen Revo-lution, Kirner ein vortreffliches Bild: „Ein Schweizer-Soldaterzählt die Tage der Revolution in Paris" (1830), und später,in den Jahren, welche der Revolutionszeit von 1848 folgten,verschiedene politische Carricaturenbilder, wie „Garda Ci-vica", „Schwäbische Landwehr" und dergleichen. Einesder ansprechendsten unter den Werken dieses productivenund talentvollen Malers ist wohl ausser dem oben genanntenBilde, in welchem der in die Heimath zurückgekehrte Soldatvon der Schweizergarde Karl's X. seine Abenteuer erzählt,ein kleines Bildchen, „Die trauernde Mutter", welches wirk-lich einen ergreifenden Eindruck macht.
In ähnlicher Weise wie die frühesten Werke der letzt-genannten Künstler erscheinen die Bilder von F. Mos-brugger, einem früh verstorbenen Künstler der ersten Zeitder Münchener Schule; sie sind jedoch in der Ausführungziemlich mangelhaft. H. Bürkel (München) malt in kleinerenBildern Landschaft und Genre, verbunden mit charakte-ristischer Feinheit und oft mit einem gutmüthigen Humor.A.uch Vieh und Pferde sind sein Fach, Fuhrmanns- und