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allen Dreien in ähnlicher Weise eigen. Bei Klein, dessenMalerei fast nur schwach colorirte Zeichnung ist, zeigt sichdiese, wie in seinen zahlreichen und höchst schätzens-werthen Radirungen, mit einer Bestimmtheit und Härte,die fast an anatomische Darstellungen erinnert; Knochen-bau und Musculatur sind mit der grössten Schärfe ange-geben, das Stoffliche, das Oberflächliche, die Farbe tretenvor der Darstellung der Construction, des Baues zurück;die grösste Magerkeit scheint des Künstlers Ideal zu sein;es ist jedoch bloss die äusserste Schärfe der Zeichnung, diediesen Eindruck hervorbringt; der Künstler besitzt in seinenRadirungen alle Vorzüge der altholländischen Meister, aus-genommen die malerische Wirkung, v. Heideck ist haupt-sächlich Meister in Pferde- und Reiterbildern; eine Reihevon Gefechten und Kriegsscenen, viele aus dem spanisch-französischen Guerillaskriege, auch Reisebilder aus Griechen-land und Italien zeigen den gewandten Darsteller, dem dieZeichnung geläufiger ist, als die Farbe; indessen ist ihmauch diese, wie die malerische Behandlung, nicht fremd,wie ein kleines Bildchen „Pferdestall", beweist, welches injeder Weise als ein Meisterwerk bezeichnet werden muss.Mit besonderem Vergnügen scheint der Künstler sich aufdie Darstellung der Esel verlegt zu haben; er bringt siegar gern an, und auf humoristische Weise. In einemseiner Bilder: „Esel unter südlicher Zone", sind sie dieHauptsache.
Peter Hess, ohne Zweifel der genialste dieser dreiKunst-Verwandten, ist ein fast universeller Künstler, derdie ganze Welt der natürlichen Erscheinungen umfasst.Landschaftliches, Volksleben, Thiere, und was nur dazugehört, vor Allem Soldaten- und Kriegsgeschichten, stellter mit gleicher Meisterschaft und höchst charakteristischerSchärfe dar. Mehr Zeichner als Colorist, giebt er seinenBildern manchmal eine etwas unruhige Haltung und er-mangelt des malerischen Effectes, niemals aber der höchstenindividuellsten Wahrheit und Lebendigkeit. Wenn man