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Die Rheinlandschaft von Nymwegen bis Xanten unter der Herrschaft der Römer : nach den Quellenschriftstellern und eigenen Localforschungen dargestellt
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als 8 Legionen hatte? Rechnet man jede zu 6000 Mann, so stand hiereine Armee von 48000 Mann, die Hand anlegten, und zwar um so we-niger zauderten, da alle diese Anstalten ihrer eigenen Sicherheit galten,da sie gegen Völker bestimmt waren, deren Namen schon Schreckenbis zur Hauptstadt des Reiches verbreitet, und den August selbst zurAbreise nach Gallien (aufgefordert hatte- Fiorus übertreibt also dieSache nicht, wenn er sagt, Drusus habe bei dieser Gelegenheit mehrals 50 Caslelle am Rhein angelegt- Nehmen wir die Strecke vonMainz bis zur Insel der Bataver als einen Strich von 5060 Stundenan, so ergibt sich, dass fast von Stunde zu Stunde, höchstens inStrecken von 2r-3, ein neues Castell angelegt ward- Dass Drusus sichbesonders im Lande der Bataver verschanzte ist sicher, und sein An-grilfsplan, der von da besonders sich eröffnen sollte, erforderte Festun-gen im Rücken".

6.Tac- Annal- II, 6- Uebereinstimmend bemerkt schon v. Wieters-heim, der Feldzug des Germanicus an der Weser S- 440:Zu den rö-mischen Militäreinrichtungen gehörte unstreitig ein besonderer Sam-melplatz für die von den Galliern und den Bundesgenossen zu stellendeReiterei, indem das ungleiche Eintreffen der Contingente, die ihnennach zum Theil weiten Märschen aus der Heimath zu gewährende Er-holung, vielleicht auch die Musterung, Uebernahme, und gewisse Vor-übungen, längere Benutzung eines solchen unzweifelhaft erforderten.Hierzu dürften aber die grasreichen batavischen Inseln weit geeignetergewesen sein, als die Umgegend von Vetera". (Was hier gegen diefrüheren Meinungen in Bezug auf den Feldzug des Germanicus hervor-gehoben wird, gilt auch für den des Drusus, da beide von demselbenPuncte ausgingen.)

7.Alpertus de diversitate temporum II, 13. Vita S- Meinverci c 34.Vgl. v. Spaen, Inleiding enz. bl- 132 enz.

8.Dio, LIV, 32. Ich bin früher (Eltenbg. u- Monfld.) der unrichtigenDeutung Anderer gefolgt, welche die Stelle mitbei der Insel" über-setzten, und xard mit nagd verwechselten, was sowohl sprachlich alssachlich unthunlich ist.

9.Gruler inscript. p. 236. Janssen, Oudheidkundige MededeelingenIII, bl. 247, macht zuerst auf die Wichtigkeit dieser Inschrift für unsereGegend mit folgenden Worten aufmerksam:Die plaats (de Eltenscheberg) was ook voor eene sterkte, bij krijgsverrigtingen gelijk Drususdie in ons vaderland ontwikkelde, bijzonder gunstig. Zij was aan denrechter Rijnoever de naaste hoogte bij het scheidingspunt van Rijn en