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Die Rheinlandschaft von Nymwegen bis Xanten unter der Herrschaft der Römer : nach den Quellenschriftstellern und eigenen Localforschungen dargestellt
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9. Abschnitt.

1.

Dr- Rein, die römischen Stationsorte u. Strassen S. 64 erinnertbei dem NamenPireberg" an den Mons Piri (Heiligenberg) bei Heidel-berg; wahrscheinlich rühren beide Namen aus dem Celtiscben: Pire =Bergspitze. (Vgl. Mone, Cell. Forsch. S- 25).

3.

Ueber die zahlreichen Alterthünier bei Op gen Born s. Janssen,Jahrbb. d. V. v- A. IX, S. 37; ders. Gedenkteekenen der Germanen enRomeinen aan den linken oever van den Neder-Rijn Bl. 104 enz.Ders. Neue Mittheilungen des Thüringisch - Sächsischen Vereins 1835.Teschenmaclier , Annales Jul. Cliv- Mont- f. 23. Pighius HerculesProdicius p. 73, Smelius de castris veleribus p. IB. Lersch, Central-Museum rhl. inschr- G- v. Velsen, die Stadt Cleve S, 328 ff. Rein,die röm- Stationsorte u- Strassen S. 62 ff. Die letztgenannte Inschrifterscheint hier zum ersten Male veröffentlicht und befindet sich nebstden beiden Särgen im Besitze des Hrn. Dr. Münnich zu Calcar.

4.S. meine Schrift: Der Monierberg und seine aUerthümliche Umge-bung, ein Beitrag zur alten Geographie des Niederrheins, Emmerich1851.

5.S. Janssen, Gedenkteekenen der Germanen en Romeinen bl. 107,ders. Jahrbb. d. V. v- A. IX, S- 37. Fiedler, Geschichten und Alter-thünier S- 154.

6.

Vgl. meine Schrift: Der Monierberg u. seine alterIMmlicke Umge-bung-. Auch im Mittelalter war der Monterberg mehre Jahrhundertehindurch eine bewohnte Stätte; bereits im 10. Jahrhunderte stand da-selbst eine sehr starke Veste, welche unter dem NamenMunna" vor-kömmt (Alperlus des diversitate temporum II, 3); im 13. Jahrh. undspäter führte der Berg den Namen Munreberg, Munrenberg, Munrinbergund Monreberg, und das an seinem Fusse vorbeifliessende kleine Was-ser heisst dieMunt". Diese Namen, über welche zwar viel gespro-chen, aber nichts aufgeklärt ist, rühren (wenn nicht von Mons) vielleichtvon dem altd. Mundburgum s. Mundeburgium, i. q. defensio, tutela (beiDu Cange s. v. Mundiburdis), eine Benennung, die dem Berge vonder im Mittelalter darauf befindlichen starken Veste wohl zukam; indiesem Falle würde auch das am Fusse des Berges befindliche Wasser die Munt von jenem seinen Namen empfangen haben.