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Die Rheinlandschaft von Nymwegen bis Xanten unter der Herrschaft der Römer : nach den Quellenschriftstellern und eigenen Localforschungen dargestellt
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3.Drusus legte mehre solcher Canäle, um aus dem Rheine in denOcean zu gelangen, an; als den bedeutendsten derselben nimmt manfast allgemein die neue Yssel bei dem heutigen Westerfoort an.

4.Florus, IV, 12.

5.Ellenberg u- Monferland, S- 54.

6.Vgl. auch Janssen im Geldersche Volksalmanak, 1842. bl. 209.

7.Ueber alte Gräben und Wälle in der Gegend von Eltenberg undMonferland, deren Bestimmung zweifelhaft ist, s. meinen Bericht in denJahrbb. d. V. v. A- i. Rlilde VIII S. 183. Die Vermuthüng, dass die ein-zelnen befestigten Poslen durch eine zusammenhängende Glänzwehrmit einander verbunden gewesen, habe ich durch örtliche Nachforschun-gen nicht bestätigt, gefunden; insbesondere haben sich die einzelnenfortlaufenden Bodenerhöhungen zwischen der Yssel und dem Rheineals natürliche Sandhügel ergeben, und die Vehlinger Berge zwischenMillingen und Anholt, worin man eine Wallanlage vermuthet hat, sindebenfalls nichts weiter als natürliche Sandrücken. Vom Eltenberg bisMehr scheint daher keine künstliche Gränzwehr vorhanden gewesenzu sein, wie dies von Mehr an weiter aufwärts wirklich der Fall ist;vielmehr scheinen die sich dort vorbeiziehenden Gewässer, welche inälterer Zeit einen zusammenhängenden Wasserstrang gebildet, und dienoch jetzt zum Theile den NamenLandwehr" führen, diesen Zweckerfüllt zu haben- Noch ist zu bemerken in Bezug auf die regel-mässigen Entfernungen, in welchen die Römer ihre Gränzfesfen anzu-legen pflegten, dass der Abstand von Monferland bis Empel ungefährdas Doppelte des Abslandes von Monferland nach Eltenberg und vonEmpel nach Mehr beträgt, daher in der Lücke zwischen Monferlandund Empel noch ein fünfter Befestigungspunct vermuthet werden könnte,so dass dann sämmtliche Anlagen in dem regelmässigen Abstände vonetwa einer Meile von einander entfernt lagen.

8.S. Dr. Fiedler, Geschichten und Alterthümcr des unfern Germa-niens S. 164 ff.