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und weiter nach dem Fusse des Monterberges hin sah mandamals noch zahlreiche Reste, die jedoch, ebenso wie diegenannten zwischen Xanten und Kehrum, seit Anlage derChaussee völlig verschwunden sind. Dagegen finden sichda, wo die Strasse auf dem untern Theile des Berghangeseinherlief, noch einzelne Reste als ein 3—4 Fuss hoherDamm, der aber an mehren Stellen jetzt stark ausgefahrenist. Der ganze übrige Theil zeigt sich bis jenseits Clevenur noch als ein blosser Falinveg, der bis in die neuereZeit als Poststrasse gedient hat und noch jetzt „die altePoststrasse" heisst. Jenseits Cleve, in der Nähe von Nüt-terdcn, tritt der bedeutendste und wohlerhalitenste Theil ineiner Erstreckimg von einigen hundert Schritten, auf; vonda aber bis Nymwegen begegnet man nur noch kleinen,2—4 F. hohen Ueberresten, während der ganze übrigeTheil nur mehr einen alten Fahrweg darstellt, der ehedemgleichfalls, als Poststrasse diente. Von den einzelnen Ver-zweigungen, welche in verschiedenen Richtungen von demHauptarm abgingen, ist noch weniger erhalten, als vondiesem; ihre ehemalige Erhöhung über dem Boden abererkennt man noch an der Bezeichnimg „Landwehr", welcheder in der Nähe von Frasselt abgehende Arm bei Cranen-burg, sowie in dem Namen „de hooge Weg" (Hochstrasse),welchen derselbe zwischen Cranenburg und Groesbeek führt.Aus den erhaltenen Bruchstücken ergibt sich in Bezug aufdie Construction der Strasse, dass sie aus einem 10—12 Fusshohen Erddamm bestand, der oben ohne Zweifel von einerLage Kies gedeckt war. Rechts und links derselben befan-den sich Wassergräben, und auf diese folgte wiederumrechts und links ein eben so hoher aber schmälerer Damm,der jedesmal noch von einem Graben begleitet war. Diese