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viele Fragmente von Ziegeln, thönerne Krüge und Lampen,auch ein Ziegelstück mit dem Stempel LEG XXXVV,d. i.: Legio tricesima Ulpia victrix. Ferner wurden aufdem Berge gefunden: römische Münzen, Fläschchen ausgrünem Glase, thönerne Krüge, Urnen und Lämpchen, unterletztern eines mit dem eingeschnittenen Namen S E R VI ,Schüsseln aus terra sigillata, Pfeil- und Lanzenspitzen, einebronzene Zehe eines Fusses, und eine Votivtafel aus Bronzemit der Inschrift:
ALEVORIVLIVS . QVINTVAGE . VERCVVO . SOLL . M
unten am Abhänge des Berges Grabsteine, Schüsseln ansterra sigillata, Urnen, Lampen und metallene Geräthschaf-ten. 5 ) Auch sind die Fortificationsanlagen, welche die Berg-kuppe auf ihrem oberen Theile besass, meist noch wohlerhalten, und lassen über deren Bestimmung keinen Augen-blick im Zweifel. Zunächst umgeben den Bergkopf unmit-telbar zwei von der Rheinseite heraufziehende Thalschluch-ten, so dass derselbe ringsum von schroffen Abhängen be-gränzt erscheint: im Südosten nämlich stösst er an dieRheinebene, und beiderseits, im Nordosten und Südwesten,laufen jene Schluchten herum, die, nach der Nordwestseiteallmälig sich nähernd, nur einen schmalen Verbindungshalszwischen sich lassen, auf dem allein die ringsum schroffabfallende Bergfläche bequem betreten werden kann. Hierzeigen sich die beiden Thalschluchten künstlich verlängertund durch einen Graben mit einander verbunden, der ge-genwärtig zum Theil mit Erde angefüllt ist, um die Com-