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Die Rheinlandschaft von Nymwegen bis Xanten unter der Herrschaft der Römer : nach den Quellenschriftstellern und eigenen Localforschungen dargestellt
Entstehung
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d. i.: Jovi optimo maximo (J)unoni reginae et (Miner) vaepro (salute S)exti Jul(ii Fro)ntini. 4 ) Die auf dem Schloss-berge von den Römern errichtete Befestigung, war, ebensowie die schon beschriebenen Anlagen des Monferland unddes Teufelsberges, eine Hochwarte, welche durch eine ausdem jetzigen Nassauer Thor führende Strasse mit der nahevorbeifuhrenden Heerstrassc in Verbindung stand. Letzterebiegt am sogenannten Cupido nach Links ab, und geht durcheine künstlich in die Sandhügel gegrabene Schlucht naheam Kermisdaal vorbei nach Berg und Thal zu. Hier wurde,ausser einigen andern Denksteinen, ein Votivaltai* aus Sand-stein von 1 F. 4 Z. Höhe, HZ. Breite und 4 Z. Dickegefunden, mit folgender Aufschrift:

MEß

C . IV LI V S

MARTIALISV . S . L . M .d. i.: Mercurio Cajus Julius Martialis votum solvit lubensmerito. 5 ) Wahrscheinlich stand daselbst ein römisches Land-haus.

Bei Berg und Thal zweigt sich ein kurzer Seitenwegvon der Hauptstrasse nach dem jenseits der heutigen Land-strassc gelegenen Dorfe Qilalburg ab. Bereits vor Jahr-hunderten sind an diesem Orte zahlreiche Ueberreste desrömischen Altertlmms aufgefunden worden, und noch jetztträgt derselbe hinreichende Spuren, um ihn als einen nichtunbedeutenden Ansiedlungsort aus römischer Zeit erkennenzu können. Der Ort liegt auf einer etwas erhöhten Ebene,die sich von dem clevischen Hügelzuge allmälig nach demRheinthale zu senkt; an dem nordwestlichen Theile, wojetzt die Dorfkiröhe liegt, endigt sich dieselbe in einen rund-