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Die Rheinlandschaft von Nymwegen bis Xanten unter der Herrschaft der Römer : nach den Quellenschriftstellern und eigenen Localforschungen dargestellt
Entstehung
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Vorschein gekommen, und noch jetzt eine grosse MengeZiegel zu Tage liegt. Hier stand ehedem ein römischerAnsiedlungsort, welcher im Alterthum wahrscheinlich denNamen Cevelum führte. ') Etwa 10 Minuten nördlichdavon erhebt sich ein rundlicher Bergkopf, welcher die vor-liegende Rheinebene nach allen Seiten beherrscht, und denNamen Teufehsberg führt. Auf dieser Höhe befand sicheine römische Warte, welche zur Beobachtung der Gegenddiente, um die dabei gelegene Niederlassung im Holedornvor feindlichen Ueberfällen zu warnen. Die Befestigungs-anlage ist noch wohl erhalten, und besteht zunächst in einerrund aufgeworfenen Kuppe, welche wahrscheinlich noclieinen hölzernen Wartthurm trug, von dem man die weitesteAussicht auf die vorliegende Ebene hatte. Die Fläche, aufwelcher die Kuppe liegt, ist ringsher steil abgeschrägt, undsowohl im "Westen wie im Osten von Schluchten umgeben,die sich aus der Ebene an ihren Seiten heraufziehen; imNorden verlängert sich dieselbe in einen allmälig sich sen-kenden Rücken, von welchem sie durch Wall und Grabenabgeschnitten ist. Im Süden, wo die Anhöhe mit den übri-gen Bergen durch einen schmalen Hals zusammenhängt, istdie im Westen heraufziehende Schlucht in einen tiefen undbreiten Graben künstlich verlängert, der die Höhe im Südenumgibt, und einige Schritte weiter südlich trifft man nocheinen Wall mit Graben, der sich quer über jenen Verbin-dungshals hinzieht, womit zuletzt die ganze Befestigungs-anlage von dem anstossenden Terrain völlig abgeschnittenund damit vor feindlichen Angriffen geschützt war. Umden Zutritt zu der Anlage durch die genannten beiden Thal-schluchten noch ferner zu erschweren, hat die im Ostenbefindliche auf der Hälfte ihres Weges eine senkrechte