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und dieselbe war damals der Schauplatz mancher merkwür-digen Begebenheiten, von denen später ausführlicher dieRede sein wird.
Nach der Beendigung jenes Krieges erfreute sich dasLand unter der Regierung eines Trajan, Hadrian, Antoninu. A. einer fast ununterbrochenen Buhe, und der Zustanddesselben hob sich während eines Zeitraums von fast andert-halb Jahrhunderten zu einer erfreulichen Bliithe: römischeCultur und Sitten wurden allmälig einheimisch, Handel undGewerbfleiss belebten die Landschaft, neue Strassen wurdenangelegt, die dem Rhein entlang um die Lager und Castellegebildeten Ansiedlungen vergrößerten sich zu Städten und.Ortschaften, neue Orte wurden gegründet, und die Land-häuser vornehmer Römer zierten die Berghänge, kurz dasLand bot den Anblick einer römischen Provinz dar, wo diefeinere Cultur der Eroberer, aber auch der Luxus und diedamit verbundene Verderbniss, gleichwie im Mutterlande,ihren Sitz aufgeschlagen hatten. Dieser Zustand ändertesich aber im dritten Jahrhunderte mit dem Auftreten derFranken und dem allgemeinen Sinken des römischen Staates:häufige und plötzliche Einfälle der deutschen Völker, ver-bunden mit Plünderungen und Zerstörungen aller Arthemmten und drückten den allgemeinen Verkehr darnieder,und wenn auch einzelne kräftige Feldherren den immerstärker und kühner auftretenden Feind mit Erfolg zurück-zuweisen und selbst im eigenen Lande anzugreifen nichtunterli essen, so konnte doch nichts den mit dein fünftenJahrhunderte erfolgenden Untergang der römischen Herr-schaft in unsrer Gegend, der mit dem bald darauf folgendengänzlichen Dahinsinken der Römermacht im Abendlandeverbunden war, länger aufhalten. —