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Die Rheinlandschaft von Nymwegen bis Xanten unter der Herrschaft der Römer : nach den Quellenschriftstellern und eigenen Localforschungen dargestellt
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denn auch in den beiden Warten zu Empel und Mehr) diegenau in demselben Abstände von einander angelegt sind,wie die Bergfesten des Eltenberg und Monferland. ') VonMehr noch weiter aufwärts bis zur Lippe hin, und überdiese hinaus, zieht sich als fernere Fortsetzung dieser ßefe-stigungslinie, eine sehr starke, aus Erdaufwürfen und Gräbenbestehende Schutzwehr, die mit den der Lippe entlang ange-legten Fortificationen in Verbindung stand, 8 ) und wir er-blicken also hier eine, vom Anfang der Bataverinsel bisüber die Lippe hinausreichende Qränzbefestigung vor uns,die sich höchst wahrscheinlich noch weiter den Rhein auf-wärts erstreckte, und mit der sogenannten Tevfelsmauer, diezum Schutze der decumatischen Aecker von der Donau beiRegensburg bis zur Mainmündung angelegt war, und derenspätere Fortsetzung am Rheine abwärts bis in die Gegendder Siegmündung bekannt ist, zusammenhing. Hierdurchgewinnen unsre vier Fortiiicationspuncte eine erhöhte Wich-tigkeit, indem sie nicht bloss für unsre Gegend die nördlicheQränze des den Römern gehörigen Uferstriches bezeichnen,sondern, als ein integrirender Theil des grossen Limesimperii, die wichtige Frage zur Entscheidung bringen helfen,wie weit überhaupt die Römermacht sich auf eine längereDauer auf dem rechten Rheinufer in Deutschland erstrecktund behauptet hat. Und da, wie wir gesehen, die Grün-dung der Festen des Eltenberg und Monferland der aller-ersten Zeit römischer Eroberung auf dem rechten Rheinuferangehört, da wir ferner wissen, dass unter Tiberius auf demrechten Ufer um die Lippemündung Befestigungen gezogenwurden, somit die Warten zu Empel und Mehr, welche sichgenau an diese Anlagen anschliessen, in dieselbe Zeit ver-setzt werden dürfen, so werden wir die von uns nachge-