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den Hügelzuges gehabt habe. 3 ) Oertliche Untersuchungenbestätigen diese Annahme in so fern, als sich in dieserStrecke fast ununterbrochen nicht nur ein altes Flussbettverfolgen lässt, sondern auch noch jetzt ein zwar öftersunterbrochener, zuweilen aber auch sehr erweiterter Wasser-strang, als Ueberrest eines ehemaligen Stromes, erhalten hat.Allein • es weisen auch manche Umstände darauf hin, dassder Fluss bereits in römischer Zeit von Xanten an bis zumHofe Op gen Born seinen alten Lauf verlassen, und diejetzige Richtung angenommen hatte, während in dem altenBette nur ein kleines Wasser zurückblieb. 4 j Aus der Ge-gend von Obermörmter aber zweigt sich noch jetzt ein altesRheinbett nach Süden ab und mündet in der Nähe desMonterberges in das älteste Bette, das dem Hügelzuge ent-lang bis CLeve fortgeht, und noch im 14. Jahrhunderte heisstdie Gegend am Monterberge: „im alten Rhein." 5 )
Verfolgen wir die Spuren des alten Rheinlaufes vonCleoe aus weiter, 6 ) so begegnen wir wiederum einer längstbestandenen Annahme, dass nämlich die älteste Theilungdes Rheines in zwei gesonderte Arme, welche jetzt weiterabwärts bei dem niederländischen Dorfe Vannerden statthat,an den' Fuss der Clevisclien Hügel zu verlegen sei, in derArt, dass der eine Arm links direct nach Nymwegen alsälteste „Waal" hinzog, während der andere unter dem Na-men „Rhein" nordwärts auf Sclienhenschanz zu ging. 7 )Diese Ueberlieferung findet wiederum in so fern eine Be-stätigung, als sich von Giere an sowohl dem Hügelzuge ent-lang bis nach Nymivegen ein altes Flussbett verfolgen lässt,das noch bedeutende Stromreste enthält, als auch in nörd-licher Richtung über Myndern hinaus ein zweites Bett deut-lich erhalten ist, welches ausserdem noch an seiner linken