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Thätigkeit Eugens Bezug hatte. Mit Paul, der seit dem Todeder Mutter im Jahre 1868 von seinem in mehr oder weniger naherEntfernung bleibenden amtlichen Wohnort aus fast an allen Sonn-und Feiertagen Vater besuchte, wechselte er in den kurzen Zwischen-räumen fast täglich Postkarten. Nachdem Paul noch Mittwochden 17. in Düsseldorf gewesen, erhielt er am 19. Mai folgendeMittags von zitternder Hand geschriebene letzte Postkarte:
„Dass Etwas (Umbau des Bankgebäudes) erlangt ist, wirdFreude machen. Die vergangene Nacht war sehr schlecht,die Beklemmung gross, und nach etwa zweistündiger Kühewechselnd wiederkehrend, die Unruhe daher gross, dieMattigkeit daher gesteigert. — Die stürmische Witterungheute wie seit mehreren Tagen, der böse Nordwind wirdVielen nachtheilig. Hoffentlich sehe ich Dich morgenAbend wieder. Bleibe gesund, dieses wünscht Dein Dichliebender Vater. Schreibe statt meiner an Eugen undgrüsse herzlich". —
Am selbigen Tage bezw. am folgenden Morgen trafen wirBeide in Düsseldorf ein, der Zustand hatte sich noch erheblichverschlimmert. Die folgenden Tage führten wieder eine Besserungherbei; als eine unmittelbare Gefahr beseitigt schien, verliessen etwasberuhigter Paul auf einzelne Tage, Eugen auf wenige Tage Düssel-dorf zur Erledigung ihrer dringendsten Arbeiten. Der Himmelfahrts-tag bestärkte die Hoffnung auf Besserung. Am folgenden Tage abertrat die letzte Wendung ein. Nachdem Paul einige Stunden vor-her nach Düsseldorf zurückgekehrt war, verschied unser theurerVater plötzlich Nachmittags nach 6 Uhr an einer Lungenlähmung.Seine Pflegerin seit dem Jahre 1868, Frl. Christine Fuchs, standihm bis zuletzt mit treuer Sorgsamkeit zur Seite. —
Die Beerdigung fand am 29. Mai, seinen schon 1873 nieder-geschriebenen detaillirten Anordnungen entsprechend, statt. EinenLorbeerkranz, den ihm 1861 bei seinem Ausscheiden aus demDienst die Aerzte verehrt, nahm er mit in das Grab. ZahlreicheFreunde, viele Aerzte, Officiere in und ausser Dienst folgten dem