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Aus meinem Leben : Nachgelassene Aufzeichnungen des am 26. Mai 1876 zu Düsseldorf verstorbenen
Entstehung
Seite
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wenn die Organisation der Privathülfe eine geordnetere, an dieHilfsanstalten der Armee sich anschliessende und üher den ganzenStaat sich erstreckende sein würde, und daher heschloss ich, meineVorschläge zu diesem Zwecke drucken zu lassen und somit einenBaustein zu dem grossen Werk zu liefern, welches hoffentlich fürdie Ewigkeit geschaffen ist. Diese Schrift erschien im Anfangedes Jahres 1868 unter dem Titel:

Die Beihülfe der Völker zur Pflege der inKriegen Verwundeten und Erkrankten, und ihreOrganisation." Stuttgart, Verlag von G. Weise, 1868.Diese Arbeit fand grossen Beifall und Absatz, besonders auch imJahre 1870 bei Beginn des Krieges und hat Manches zur weiterenOrganisation der Privatpflege für diesen Krieg beigetragen; dennsie konnte den Localvereinen als Führer für ihre Bestrebungendienen.

Mit dieser Schrift beschloss ich meine literarische Thätigkeitund meine Bestrebungen für die leidende Menschheit.

Im Jahre 1868, welches mich am 29. Juni 70 Jahre altwerden Hess, sollte mich der härteste Schlag in meinem Lebentreffen; denn es wurde mir nach kurzem Krankenlager meinetheure Lebensgefährtin, meine gute Bertha, an deren Seiteich 33'/ 2 Jahre in guten und bösen Tagen durchlebt hatte, am29. October durch den Tod entrissen, nachdem sie an ihremGeburtstage, dem 24. Octbr., der sie 58 Jahre alt werden liess,heftig erkrankt war. Was ich an ihr verloren habe, weiss nurich zu empfinden und meine guten Söhne zu beurtheilen, die eineliebevolle und sorgsame Mutter verloren, deren treues Herz für sienur allein, als ihre Freude und ihr Stolz, schlug. Eltern undSchwiegereltern zu verlieren, wenn die Jahre der Trennung heran-geschritten sind, ist im Laufe der Dinge begründet; hart ist es,liebe Geschwister, die jünger sind, vor der Zeit zu verlieren; aberder härteste Schlag, der den Menschen treffen kann, ist der un-erwartete Tod einer liebevollen Gattin, mit der man ein halbesLebensalter in Einigkeit verbunden war. Sie hatte mein Lebens-