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heim, durch Ober-Militairärzte berufen habe, an deren Spitze derdamalige Subdirector des Instituts, Dr. Eck, stehe, welcher auchdie Vorlage zur Reform entworfen und sich die Militairärzte aus-gewählt habe, von denen er keine Opposition zu befürchten habe.Die Zeitung für Militairärzte erschien wegen meiner Ausschliessungmit einem Trauerrande. Hr. v. Schreckenstein und Kühlwetter,damals Minister des Innern, an die ich damals geschrieben undmich beklagt hatte, motivirten meine Ausschliessung unter dem1. resp. 9. September mit meiner Unabkömmlichkeit aus der mireben überwiesenen Stellung und der Bekanntschaft mit meinenAnsichten über eine Reform; man mochte mich für zu liberalund radical halten.
Noch im Herbste 1848 erschien der Bericht über die Resul-tate der Berathung. Die Publication desselben war als eine indi-recte Aufforderung zur Einholung der Urtheile Anderer zu betrach-ten. Aus diesem Grunde und weil der Generalarzt Dr. Eck am9. December 1848 plötzlich starb, also kein Hinderniss anderenAnsichten entgegen stehen konnte, die beiden Generalstabsärzte(Lohmeyer und Grimm) auch nicht mit den Vorschlägen zufriedensein sollten, beschloss ich die Bearbeitung einer Beleuchtung desBerichtes, welche im April 1849 durch den Druck im Publicumverbreitet wurde unter dem Titel:
„Begutachtung des Berichtes der vom Kriegs-ministerium zur Einleitung einer Reform desMilitair-Medicinalwesens niedergesetzten Com-mission", Nordhausen 1849.Ich fand, dass im Bericht die von mir bis dahin veröffentlichtenGrundsätze einer Reform zur Basis in Betreff der unerlässlichengrösseren Wissenschaftlichkeit, der Verminderung der Zahl undeiner würdigeren Stellung gemacht worden waren. Abweichend warenvon meinen Vorschlägen die Bedingungen zur Beförderung, dieweitere praktische Ausbildung, der militairische Rang, die Aus-zeichnung an der Uniform und die Besoldungsstaffeln; denn eswar eine unglückliche Idee Eck's, die Reform in die-ser Hinsicht innerhalb des bisherigen Etats und der