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Aus meinem Leben : Nachgelassene Aufzeichnungen des am 26. Mai 1876 zu Düsseldorf verstorbenen
Entstehung
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Abkommandirung zu einem einjährigen Cursus diese besondereWeihe zu geben. Das hohe Alter des Jubilars, das in der Regelnicht für Reformen ist, entschuldigt dieses Schweigen. Es wurdeihm auf einmal zu viel geboten, was er nicht zu fassen vermochte.Er hielt den durch Dr. Schmidt zur Zeit beim Ministerium ge-machten Anfechtungen des Instituts gegenüber fest an seinem demStifter Goercke gegebenen Versprechen der Sorge für Erhaltungder Anstalt. Die Idee, der Anstalt diese höhere Richtung zugeben, wurde bereits vor mir durch den Generalarzt Wasserfuhrausgesprochen, und dürfte dereinst doch in Erfüllung gehen, wennman die Civilärzte an die Armee zu fesseln mehr gelernt habenwird.

In einer sehr grossen Zahl von Artikeln der Zeitung fürMilitairärzte wurde nunmehr theils pseudonym, theils anonym vonBataillonsärzten der Landwehr und Linie und von Garnisonsärzten,die durch eine unübersteigbare Mauer von den Regimentsärztengetrennt waren, und diese Staffel nicht erreichen konnten, dieZustände einer Polemik unterworfen. Militair- und CivilärzteMessen Beiträge in eigenen Schriften erscheinen, schlössen sichmehr oder weniger meinen Vorschlägen an und machten die Ent-behrlichkeit des Instituts zum Gegenstande, worunter namentlichehemalige Studirende des Instituts im Civilverhältniss und höhereBeamte sich befanden, wie Dr. Baltz, Trüstedt, auch Schönleinund Schmidt u. s. w. Das Drängen zu einer Reform wurde nun-mehr so gross, dass schon der König durch Cabinetsordre vom27. Januar 1845 die Reorganisation der allgemeinen Medicinal-Verfassung als ein dringendes Bedürfniss bezeichnete und dasMinisterium den in dasselbe berufenen Dr. Schmidt mit einemEntwurf beauftragte. Die späteren Folgen hiervon waren dieAnordnung, die chirurgischen Provinzialschulen allmälig eingehenzu lassen, was 1849 geschah, die Stellvertretung der in denselbengebildeten Wundärzte IL Classe (der Bader) durch Concessionirungder Heilgehilfen unter dem 22. Juli 1852 und die Abänderungdes bisherigen Prüfungs - Reglements vom 8. October 1852, zurHerstellung der von Schmidt empfohlenen Triennität der Medicin.