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Aus meinem Leben : Nachgelassene Aufzeichnungen des am 26. Mai 1876 zu Düsseldorf verstorbenen
Entstehung
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um der Mutter beim Verkauf ihrer Mobilien und beim Einpackender Betten und Wäsche behilflich zu sein, und sie mit nach Wies-baden zu nehmen, wo sie sich nach dem Aufenthalt von einigenMonaten entschloss, im Anfange des Februar 1838 nach Düssel-dorf sich zu begeben, um fernerhin unter meinem Schutze zu leben. Es wurde ihr hier eine anständige Wohnung von uns beidenSöhnen mit allen Moebein, Hausgeräth u. s. w. eingerichtet. Sielebte hier, so lange ich in dieser Stadt in Garnison stand undführte in dem Kreise der Angehörigen meiner Frau und ihrerFreunde ein recht geselliges und angenehmes Leben. Zu ihrerPension von nur 100 Thlrn. gaben wir beiden Söhne zusammen ihreine Zulage von 200 Thlrn.

Im Jahre 1838 am 30. Juli wurde mir durch meine guteFrau ein Sohn geschenkt, der den Namen Eugen Adolph inder Taufe erhielt und unser häusliches Glück sehr erhöhte.

Ich begann auch in diesem Jahre, das keine Reise zuliess,recht fleissig zu sein und mich wieder einer literarischen Beschäfti-gung zu widmen. Zunächst bearbeitete ich eine Schrift:

Anleitung zur Vermeidung der Arzneiverschwen-dung und zur Wahrnehmung des Staatsinteresses bei derBehandlung der Kranken auf öffentliche Kosten, besondersfür Militairärzte."Sie erschien VIII und 153 S. stark im Jahre 1839 bei Enslin,und sollte eine Mitgift für angehende Militair-, Communal- undArmen-Aerzte sein, wobei die Militair-Pharmacopoe zu Grundegelegt wurde. Ich widmete diese Schrift dem GeneralarzteDr. Lohmeyer im Militair - Medicinal - Stabe, der mir stets sehrfreundlich war. Ich erhielt für die Zusendung dieser gemeinnützi-gen Schrift vom Könige von Schweden die goldene Verdienstme-daille, vom Könige von Sachsen die goldene Medaille mit der In-schrift:virtuti et ingenio" durch Cabinetsordre vom 15. Novem-ber 1839 und vom Könige der Belgier einen Brillantring mit demNamenszuge durch Cabinetsordre vom 26. November 1839. Fürbeide Medaillen und die preussische für Kunst und Wissenschaft,welche ich im Jahre 1832 durch Cabinetsordre vom 7. September