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SCHNURREN
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mußt mit mir in d Höll, du mußt uns Teu - fei
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klei - den, es ge - he, wie es wölll"
2. Sobald der Schneider in d Höllen kam, nahm er (einEllenftab, er fchlug den Teufeln die Buckel yoU die Höll wohlauf und ab. „Hehe, du Schneidergfell, mußt wieder aus derHöllI Wir brauchen nicht das Meffen, es gehe, wie ea wölll"
■ 3. Nachdem er all .gemeffen hat, nahm er fein lange Scherund ftutzt den Teufeln die Schwänzel ab, fie hupften hin und her.„Hehe, du Schneidergfell, pack dich nur au* der Höll! Wirbrauchen nicht das Stutzen, es gehe, wie es wölll"
4. Da zog er s BOgeleifen raus und warfs ins Höllenfeuer;er ftrich den Teufeln die Falten aus, fie fchrieen ungeheuer: „Hehe,du Schneidergfell, geh du nur aus der HöllI Wir brauchen nichtdas Bügeln, es gehe, wie es wölll"
5. Er nahm den Pfriemen aus dem Sack und ftach fie In dieKöpf. Er fagt: „Halt füll, ich bin fchon da, fo fetzt man bei unsdie Knöpf." „Hehe, du Schneidergfell, geh einmal aus der HöllIWir brauchen kein» Knöpfe, es gehe, wie es wölll"
6. Da nahm er Nadel und Fingerhut und fing zu nähen an,er flickt den Teufeln,.die Naslöcher zu, fo eng er immer kann.„Hehe, du Schneidergfell, pack dich doch aus der' HöllI Wirkönnen nimmer fchnaufen, es gehe, wie es wölll"
7. Nach diefem kam der Luzlfer und fagt: „Es ift ein Qraus.Kein Teufel hat kein Schwänzel mehr, jagt ihn zur Höll hinaus!"„Hehe, du Schneidergfell, nun pack dich aus der HöllI Wirbrauchen keine Kleider, es gehe, wie es wölll"
8. Nachdem er nun hat aufgepackt, da ward ihm erft rechtwohl, er hüpft und fpringet unverzagt, lacht fich den Buckel voll,ging eilends aus der Höll und blieb ein Schneidergfell. Drumholt der Teufel kein Schneider mehr, er ftehl, fo viel er wöll.