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Waf-fer, wohl von dem Wein. Der Wein kanns Waffer nicht
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lei - den, fie muß - ten halt all - weil ftrei - ten.
2. Da fprach der Wein: „Bin ich fo fein, man fuhrt mich inalle Länder hinein, man führt mich in s Wirt feinen Keller undtrinkt mich als Muskateller."
3. Da fprach das Waffer: „Bin ich fo fein, ich laufe in alleLänder hinein. Ich laufe dem Müller um s Haufe und treibedas Rädlein mit Braufe."
4. Da fprach der Wein: „Bin Ich fo fein,, ich glänze wie rotRubinenftein auf Bechern, auf Backen und Nafen, wenn fcftlichDrometen blafen."
5. Da fprach das Waffer: „Bin ich fo fein, man braucht michin den Badftübleln, darinnen manch Jungfraue- fich badet kohlund laue."
6. Da fprach der Wein: „Bin ich fo fein, man fchenkt michden Doktoren ein, wenn s Lichtlein nit will leuchten, gehn fiebei mir zur Beichten."
7. Da fprach das Waffer: „Bin Ich fo fein, es gehn die Schiffegroß und klein, Sonn, Mond auf meinen Strafjen, die Erd tu ichumfafjen."
8. Da fprach der Wein: „Bin Ich fo fein, ichfpring aus Marmor-brünnelein, wenn fie den Kaifer krönen zu Frankfurt wohl aufdem Römer."
9. Da fprach das Waffer: „Bin ich fo fein, zu Nürnberg aufdem Kunftbrünnelein fpring Ich mit feinen Liften den Meerweibleinaus den Brüften."
10. Da fprach der Wein: „Bin ich fo fein, ich darf wohlLacrimae Chrifti fein, wenn füllet in Andacht den Becher der aller-frömmfto der Zecher." J
11. Da fprach das Waffer: „Bin Ich fo fein, .ich lauf dir überdie Wurzel hinein, war ich zu dir nicht geronnen, du hätteft nichtkönnen kommen."
12. Da fprach der Wein: „Und du haft recht, du bift derMeifter, und ich.bin der Knecht, dein Recht will ich dir laffen,fahr du nur deiner Strafjen I"
13. Das Waffer fprach noch: „Hättft du mich nicht erkannt,du warft foglelch an^ der Sonne verbrannt," Sie wollten fo längernoch [freiten, da mifchte der Schankwirt die beiden.