Druckschrift 
Der Zupfgeigenhansl
Entstehung
Seite
203
Einzelbild herunterladen
 

SCHLEMiMLIEDER

203

4. Ich will mein Out verpraffen mit Schlemmen früh und [patund will ein Sorgen Ia[[en, dem es zu Herzen gaht. Ich nehmmir ein Ebenbild an manchem Tierlein wild, das Jpringt auf grünerHeide, Gott behüt ihm fein Gefild.,

5. Ich [eh auf breiter Heide viel manches Blümlein (tan, dasi(t [o wohl bekleidet: was Sorg follt ich denn han, wie ich Gutüberkumm? Ich bin noch frifch und jung, follt mich ein Not-an-langen, mein Herz wüßt nichts darum.

6. Steck an die fchweinen Braten, darzu die Hühner jungtDarauf mag uns geraten ein guter, frifcher Trunk. Trag einherkühlen Wein und fchenk uns tapfer einl Mir ift ein Beut geraten,die muß verfchlemmet fein.

7. Drei Würfel und ein Karten, das Ift mein Wappen frei,(echs hübfcher Fräulein zarte, an jeglicher Seite drei; ruck her,du fchönes Weib, du erfreuft mir mein Herz im Leib, wol in. demRofengarten dem Schlemmer fein Zeit vertreib.

8. Ich lag die Vögel forgen gen diefem Winter kalt; will unsder Wirt borgen, mein Rock gib ich ihm bald, das Wammesauch darzu. Ich hab weder Raft noch Ruh den Abend als denMorgen, bis dag Ichs gar vertu.

Der Speck(alat. Aus Baden, Pranken und dem El[ag.D D

i

i

ü-

2° P E & &

*=g

. ( Frifch auf! Frifch auf zum Ja - - - gen,wenns\ Ver-feht euch wohl mit Pulver und mit Blei aufs

DV

DV

j «H J " H " W^

=6

in die Alm nauf geht! "fHirfch-lein und aufs Reh! /

Das Ja-gen ift ein

DV

S^

9

=£

lu - [tig Le-ben, das Wildpret muß brav Geld ergebn, das