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Der Zupfgeigenhansl
Entstehung
Seite
89
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BALLADEN

89

Aus der Altmark. Märki[ches Liederblatt.D

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1. Es ritt ein Rei - ter {ehr wohl - ge - mut, zweiov i 0

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Fe - dem trug er auf fei - nem Hut, fi

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rum, fi - de - rum, fi - de - rum, rum, rum, zweiQ c GV 0

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Fe - dem trug er auf (ei - nem Hut.

2. Die ein war grün, die andre blank:Mich däucht, michdäucht, Jungfer Dörtchen ijt krank!"

3. Und als er über die Heide kam, hört er die Glockenläuten Jchon.

4. Die Glöcklein, die läuten rofenrot:Mich däucht, michdäucht, Jungfer Dörtchen ift tot!"

5. Und als er vor den Kirchhof kam, {ah er die Gräbergraben (chon.

6.Guten Tag, guten Tag, liebe Gräber mein, für wen grabtihr das Gräbelein?"

7.Wir grabn das Grab für eine Dam, was habt Ihr, Herr,darnach zu fragn?"

8. Und als er vor die Haustür kam, [ah er die Mutterweinen [chon.

9.Ach Mutter, herzliebfte Mutter mein, was macht deinJungfer Dörtelein?"

10.Jungfer Dörtchen, daß [ich Gott erbarm, [ie ruht fein[anft in Gottes Arm."

11. Er hatt einen Säbel von Golde [o rot, damit ftach er[ich felber tot..

12. Sie legten [ie beide in einen Sarg und ließen [ie nachdem Kirchhof tragen.

13. Es dauerte kaum dreiviertel Jahr, da wuchs eine Lilieauf ihrem Grab.

14. Und unter der Linde [tund ge[chrieben, [ie wären beidebei Gott geblieben.