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Der Zupfgeigenhansl
Entstehung
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87
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BALLADEN

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2. Ei, willft du laffen den Herzog' entwegn, oder willft dulaffen dein jung frifches Lebn, ertrinken im Donauwaffer, jaWaffer?"

3.Und als ich will laffen mein Herzog entwegn, fo willich laffen mein jung frifches Lebn, ertrinken im Donauwaffer, jaWaffer.

4. Der Herzog ift mein, und ich bin fein, der Herzog ift mein,und ich bin fein: find wir gar treu verfprochen, ja verfprochen."

5. Es ftund kaum an den dritten Tag, dem Herzog, dem kameine traurige Klag: Bernauerin ift ertrunken, ja ertrunken.

6. Sie legten s dem Herzog wohl auf die ScHog, der Herzogviel taufend Tränen vergoß, er tat gar herzlich weinen, ja weinen.

7.So rufet mir her fünftaufend Mannt Einen neuen Kriegwill ich nun fangen an mit meinem Herrn Vater eben, ja eben."

8. Es ftund kaum an den dritten Tag, dem Herzog, dem kameine traurige Klag: fein Herr Vater ift geftorben, ja geftorben.

9.Die mir helfen mein Vater begrabn, rote Mänteln muffenfie habn, rot muffen fie fich tragen, ja tragen.

10. Und die mir helfen mein feins Lieb begrabn, fchwarzeMänteln muffen fie habn, fchwarz muffen fie fich tragen, ja tragen.

11. So wollen wir ftiften eine ewige Meß, daß man der Ber-nauerin nicht vergefj, man wolle für fie beten, ja beten."

Ahnlich durch ganz Deutfchland.

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1. Es wa - ren ein-mal drei Rei-ter ge-fangn, ge-

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