BALLADEN
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Nach dem feinen Almanach.EV
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1. Es reit der Herr und auch fein Knecht wohl ü-ber die
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Hei - de, die war fchlecht, ja fchlecht, und al - Ies,
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was fie re - dten da, war all von ei - ne?
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wun - der - fchö - nen Frau - en, ja Frau - en.
2. „Ach Schildknecht, lieber Schildknecht mein, was redft'on meiner Frauen, ja Frauen, und fürchteft nicht meinen braunenichild? Zu Stücken will ich dich hauen vor meinen Augen."
3. „Euren braunen Schild, den furcht ich klein, der lieb Gottrird mich wohl behüten, ja behüten." Da fchlug der Knecht feinenIerrn zu Tod, das gefchah um Fräuleins Güte, ja Güte.
4. Nun will ich reiten landwärts ein zu einer wunderfchönen'rauen, ja Frauen: „Ach Fräulein, gebt mirs Botenbrotl Euerlerre, der liegt tot auf breiter Heide, ja Heide."
5. „Und ift mein edler Herre tot, darum will ich nicht weinen,licht weinen; der fchönfte Buhle, den ich hab, der fitzt bei mirlaheime mutieralleine."
6. „Nun fattel mir mein graues Rofj, ich muß von hinneneiten, ja reiten." Und da fie auf die Heide kam, die Lilien tätenIch neigen auf breiter Heide.
7. Auf band fie ihm fein blanken Helm und fah ihm untereine Augen, ja Augen. „Nun muß es Gott geklaget fein, wie biftlu fo zerhauen unter deinen Augen.
8. Nun will loh in ein Klofter gehn, willn lieben Gott fürich bitten, ja bitten, daß er dich wöll ins Himmelreich lan. Allas gefchah um meinetwillen!" Schweig fülle!.