Druckschrift 
Der Zupfgeigenhansl
Entstehung
Seite
47
Einzelbild herunterladen
 

L1EBESKLAQE

47

EE

Am Heidelberg.

5fp F? J i J- j ^

3t

1. Ich hört ein Si - che-lein raufchen, wohl rau-[chen

F. B

^ PW ^ ^ g

K

durch das

F

Korn,

Ich hört ein fei - ne Magd

fv p

V-

&m

E*^sfc

kla - gen, jie hätt ihr Lieb ver - lorn.

2.Lag raufchen, Lieb, lag raufchen, ich acht nit, wie esgeh; ich hab mir ein Buhlen erworben in Veiel und grünem Klee."

3.Haft du einen Buhlen erworben in Veiel und grünem Klee,fo fteh ich hier alleivie, tut meinem Herzen weh."

a#^s

Wunderhora. Melodie von Relchardt, 1777.F d A

^SPPS

1. War ich ein wil-der Fal-ke, ich wollt mich fchwingen

d B

B FV ____________P B FV P

s

auf und wollt mich nie-der-laf-fen vor ei-nes Qra-fenHaus.

2. Und wollt mit ftarkem Flügel da fchlagen an LiebchensTür, dag fpringen follt der Riegel, mein Liebchen trat herfür.

3.Hörft du die Schlüffel klingen? Dein Mutter ift nichtweit; fo zieh mit mir von hinnen wohl über die Heide breit!"

4. Und wollt in ihrem Nacken die goldnen Flechten fchönmit wildem Schnabel packen, fie {ragen zu diefer Höhn.

5. Ja wohl, zu diefer Höhen, hier war ein fchönes Neft; wieift mir doch gefchehen, dag ich gefetzet feft!

6. Ja, trüg ich fie im Fluge, mich fchöff der Graf nicht tot,[ein Töchterlein, zum Fluche, das fiele fich ja tot.

7. So aber find die Schwingen mir allefamt gelähmt, wiehell ich ihr auch finge, mein Lieb fich meiner fchämt