Druckschrift 
Der Zupfgeigenhansl
Entstehung
Seite
45
Einzelbild herunterladen
 

LIEBESKLAGE

45

2. »Das bringt mir große Schmerzen, herzallerliebfter Qfell,und ich von ganzem Herzen gebs für groß Ungefäll."

3.Hoff, Zeit wird es wohl enden, hoff, Glück werd kommendrein, (ich in alls Guts verwenden, herzliebftes Elfelein.*

A

p

FV

F

HerzogB

Ulrichs Jagdlied, 1610.FV F

\J 1

\

/TL i\ i\

0

1.

")

r >

05 "

c

t

rl

c\

. ( Ich fchell mein Hörn in Jam - mer - ton,' \ und taab ge - jagt ohn A - be - Ion,

meines

FV

FV

1

ig:

Freud ift mir ver - fchwunlauft noch vor den Hun -

denden

:)

ein

ö F

FV

F

B

FV

F

B

Vi

n

P

A-h "

-i 1 B

1

0

iW r '

£

m z^

1

ed - les Gwild in dem Ge - fild, als ich hab

£

.CV c

PV

B FV

ES

&

fczzz

aus-er - koF

- ren, es [cheucht ab mir, als ich esF B

B

FV

s?

>«c

ia

[pur, mein Ja - gen ift ver - lo

ren.

2. Fahr hin, Gewild, in Waldes Luft! Ich will dir nlt meinfchrecken mit Jagen dein fchneeweiße Bruft, ein andrer mußdich wecken und jagen frei mit Hunden Krei, da du nit magfientrinnen. Halt dich in Hut, mein Tierlein gut, mit Leid fcheidich von hinnen.

3. Kein edlers Tier ich jagen kann, das muß ich oft ent-gelten, noch halt ich ftets auf Jagens Bahn, wiewohl mir Glückkommt feiten. Ein Hochgwild fchon will mir entgohn, fo laß ichmich begnügen an Hafenfleifch, nit mehr ich helfch, das kannmich nit betrügen.