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MINNEDIENST
d Schlefifches Volkslied.
L „Wohl heu - te noch und mor - gen, da
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blei - be ich bei dir, wenn a - ber kommt der
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idrit - te Tag, {o muß ich fort von hier."
i2. „Wann kommft du aber wieder, Herzallerliebfter mein?"„Wenns (chneiet rote Rofen und regnet kühlen Wein."
3. „Es fchneiet keine Rofen, es regnet keinen Wein: Jokommft du auch nicht wieder, Herzallerliebfter mein!"
4. In meines Vaters Garten legt ich mich nieder und fchlief,da träumet mir ein Träumelein, wies fchneiet über mich.
5. Und als ich nun erwachte, da war es lauter Nichts; eswarn die roten Röfelein, die blühten über mich. .
6. Der Knabe kehrt zurücke, geht zu dem Garten ein, trägteinen Kranz von Rofen und einen Becher Wein.
7. Hat mit dem Fug geftogen wohl an das Hügelein: erfiel, da fchneit es Rofen, da regnets kühlen Wein.
Nach dem Lochheimer Liederbuch
, 1450.
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Wünfch Ge - walt, von dir wollt ich nicht wen - ken.
2. Du auserwählter einger Troft, gedenk daran, mein Leibund Seel, das follft du gar zu eigen han. Dein, dein, dein willich ewig bleiben; du gibft mir Kraft und hohen Mut, kannft allmein Leid vertreiben.