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Der Zupfgeigenhansl
Entstehung
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MINNEDIENST

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2. Dem Maidlein ich gern dienen wollt, wenn ichs mit Fugenkönnt, darumb hab ich der Neider viel, das mir nit wird vergönnt.Ich hoff, fie folls erfahren bald, wie ichs {o treulich mein; aufErd ich mir nichts wünfchen wollt, denn bei ihr fein allein.

3. Dem Maidlein ich mein Tren verfprich zu Ehrn und andersnicht, alls, was doch fromm und ehrlich ift, darnach ich mich ftetsrieht. Soll denn mein Treu verloren fein? Kränkt mir mein Sinn undGmüt, Ich hoff, fie folls erfahren fchier, mein Sach foll werden gut

4. Damit will ich dem Maidelein gefungen haben frei zuguter Nacht ein Liedelein, alls Guts wünfeh ich darbei, damit dagfie gedenk an mich, wenn ich nit bei ihr bin. So bhüt dich Qoüim Himmelreich, adel Ich fahr dahin.

Fabricius, Liederbuch, 1603.E a e

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1..Bift du des Qoldfchmleds Töch-ter-lein, bin ich des

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Bau-ren Sohn, ja Sohn, fo zieh dein be - fte

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Klei-der an und fprich, du willft zum Tan-ze gähn, und

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zieh mit mir da- von und zielt mit mir da- von!

'2. Ober eine breite Wiefen, über ein fchmalen Steg, und haftdu mich von Herzen lieb, dein treues Herz mir Glauben gibt,|: und zieh auch mit mir weg! :|

3. Darum, du zartes Jungfräulein, zieh du mit mir davon!"Ich will zuvor mein Mutter fragn, rät fie mir das, fo will ichswagn |: und ziehn mit dir davon." :|

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