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7 (1833)
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Cutholiciani.

Censualis,

ihrer drei Classen, prima, sc.cunda und tertia forma 60 ),welche EiiitheMung- wohl mit dem Avancement zusammenhän-gen mogle; auch gab es Statut* (efalsmässige) und Supernu-merarii, wahrscheinlich mit gleicher Bewandniss 61 ). Wicht zuverwechseln mit diesen Castrensiani sind übrigens die Militescastrensiani, das heisst diejenigen Soldaten, welche im Feldla-ger stehen 62 ). Die Benennung- des Custrensis und der Ca-strensiani kommt daher, <lass man den Ort, wo di^r Kaisersich stets privatae vitae agendaa causa aufhielt, Castro, nichtComitatus, nalmfc; Comilatus ist der Hof in der Residenz«Die Castrensiani sind also dessen Fainilia privata. Caslrasind mithin ein Theil des Comitatus , Hollager, und könnenin aula und in Ürtie sein, ohne beiden entgegengesetzt zu wer-den. Wer in Palatio oder in Comitatu dient, dient darumnicht auch in Castris, wohl aber umgekehrt, und darum sinddie Castrensiani: l'alalini; nicht aber letztere Castrensia?ii 63 )-

Catholiciani, s. Cacsariani.

Cellarii sind kaiserliche Küchenmeister, Provianlbeamle 64 ).

Censitor ist ein Schatsitingsbeainfer beim .Steuerwesen, umden Steuersatz für Grundstücke zu bestimmen, zu welchemEnde diese auch vermessen wurden 6S ) ; vgl. liispcctor.

Censualis. Es giebt zweierlei (krnsualcs, in urbe nndin provineiis. Die erster» sieben unter den» Magister Censusund zur Verfügung- des Praefcclus Urbi. Sie versehen dieStelle expedirender Secrctaire des Senats 66 ); zugleich hallensie eine höhere Polizei über die Sludirendcn .in der Hauplsludlin versehen, und auch noch in anderer Beziehung-, z. B. öheut-lichen Anstand und Klciderordnung- belreffeud. Ihre Amtsge-schäfte in crslerer Hinsicht collidirleu mit denen des Vrinccpsofßcü des Praefectus Urbi, weshalb eine eigene Trennung'derselben geschah 07 ). Unler dieser Aufzahlung- ihrer"schufte nach Gothofredus vermisst man das eigentliche Ne-gotium censnale, welches in ihr Residenz dem PraefectusUrbi oblag-; da nun dieser nach der Notilia Jmpcrii Occiden-talis in seinem Officio Censunles halle, so hiüss entwederangenommen werden, dass die Censualcs in Urbe das Nego-tium censuale auch mitverwallelen, oder dass ihrer in Urbezwei Arten gewesen, Praefecti Urbi und Senatus, eine

60) C 2. de Castrentian. et Miniiiteri/tn.

6t) C 2. de Castreniian. tt Hiinitierian. U. Cujac. lAirf*

62) S. Anm. 25) zu c. 14. de Ite militari.

6.".* Vgl. Gothofr. /. / ad VI. 32. 1.

64) S. Gothofr. /. /. ad I. no. tili.

651 S. Hancirol. Thenaur. Var. Lectiun

661 S. Gothofr. /. /. ad Vf. 2. 5.

C7) S. Gothefr. /. /. ad VI. 28. 5. c. 2.

II. 151.de Princip. Ag. i. r.