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Einleitung'.
so weit sie die Staalsdienerschaft betrifft, könnte doch nur vor-bereitendes Mittel zu andern »Studien sein, und bietet für un-sägliche Mühe so wenig- Interessantes und Belehrendes, —■nicht einmal zur Vergleichung — so wenig- Erfreuliches, dasses jener um des Gewinnes kaum lohnt Gewiss, ist auch derUndankbarkeit einer solchen Arbeit willen schon seit Jahrhun-derten nichts mehr von Erheblichkeit dafür g-eschelien, obwohldie Gelehrten mit den plumbeis natibus aus der Zeit, wonoch über anscheinend geringe Dinge Folianten geschriebenwurden, kolossale Commentarien und Sammlungen hinterlassenhaben. Und was kann es in der That für Genuss gewähren,in die Details des Staatsdienstes eines alterschwachen, hinsie-chenden, durch übergrossen Anwachs hinsterbenden Reiches ein-zudringen, sobald nicht zugleich damit das Bestreben ver-bunden wird, eben daraus die Ursachen seines Falls zu ent-wickeln, was bei einem Werke, wie dem in Rede stehenden,natürlich g-ar nicht Zweck sein kann, sondern in die Philoso-phie der Geschichte und die Politik gehört? — So sehr zuschätzen aber der Dienst ist, und wie gross auch die Dankbar-keit sein muss, die wir den altern Gelehrten, von denen diedrei, Panciroli 1 ), Goutiere 2 ) und Jacob Godefroi 3 )hier g-emeint sind, schulden, so ist doch von ihren Schrifteneigentlich gar kein anderer Gebrauch zu machen, als von einer,freilich wohl vollständig zu nennenden, Sammlung. Aus denzahllosen Einzelnheiten aber eine ordnende Zusammenstellung"zu machen, und die endlosen Details von einander zu trennen,diese unter allgemeinere Gesichtsjmncte zu bringen, und untersich zu. classiiieiren, und auf diese Weise durch allgemeineGrundzüge schon unzählige Fragen über anscheinende Collisio-nen und wirkliche Dunkelheiten zu beseitigen wenigstens z"versuchen^ das ist bei weitem weniger ihr Bestreben, alsvielmehr die Beleuchtung jeder einzelnen der Constitutionen,welche solche Schwierigkeiten enthalten, sich immer wieder vonNeuem in den gelehrtesten Erörterungen zu ergehen,- die, wennman sie mit grosser Mühe zusammengefunden, doch nichts wei-ter sind, als ein Material zu eben Dem, was man vermisst.Die Neuem 4 ) haben nun zwar einigermaassen dem abzuhelfen
i) Panciroli Commenlarium ad Notitiam dignilalum ulriusqueimperii etc. — In G r a e v i i Thesauro AiUiqu. Rom- T. Vi*-a. p. 1309. m
2) J. Gutherius de officii* domus auguttae publ. et priv. Lff>ri III. p. a. Lips. 1672. 8.
3) Jac. Go t hofri; (I. Commenlarii perpetui ad Codieem Theodo-lianum. Slud. Ritteri. Ups. 1741.
4) E» ist besonders Sehweppe It. Geschichte §. 189 u. ff. zuvergleichen, Her die andern ohne Ausnahme doch immer nochan Werth in dieser Hinsicht weit übertrifft. — Erst nachdem
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