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6 (1832)
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312
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Codex. L. IX. Tit. 4. Da custodia reorutn.

aufhalten und damit gestärkt werden, und sobald die Nachtdie Wache verdoppelt bat, in die Vorzimmer der Gefängnisseund andere gesunde Orte gebracht, bei anbrechendem Tag*aber mit Sonnenaufgang wieder unter freien Himmel hera»""geführt werden, damit er nicht durch die Strafe des Gefäi'n"nisses erliege, was für die Unschuldigen ein Unglück, für d' eSchuldigen nicht Strafe genug sein würde. §. 1. Auch wirdhierbei darauf gehalten werden, dass weder denjenigen, welcheden Dienst der Gefangenwärter 20 ) versehen, noch ihren Dienst-boten gestattet ist, irgend eine Grausamkeit den Anklag" 1 '"feil zu bieten, und Unschuldige innerhalb der Mauern der Ge-fängnisse dem Tode zu überliefern, oder sie, dem Verhör ei't'gegen, in langem Elende verschmachten zu lassen. Denn eSBoll hier dem Statthalter nicht blos Besorgnis« wegen seinesRufes, sondern auch vor Gefahr drohen , wenn ein Gefang e °'Wärter Einen über die gehörige Zeit durch Hunger oder »"*irgend eine Weise entkräftet, und er nicht auf der Stelle de"»welchem die Aufsicht der Gefangenen zusteht und seine D' c *ner einer Capitalstrafe unterworfen hat. Geg. zu Serdica <"30, Juni u. d. C. Constant. VI. u. Const. (320.)

2. Ders. an Evagrius, Praef. Pr.Wenn Jemand in einer Schuld oder auf einem Verbrecheergriffen worden, in Folge dessen er die Riegel des Gefa' n l>*nisses und die Schande der Bewachung verdient hat, und u» cgeschehenem Verhör vor den Acten sich über die That " e "wissheit ergeben , so soll er Gefängnissstrafe erleiden und *nachmals vorgeführt vor den Acten vernommen werden. D e0«olchergestalt wird die Erwähnung der Begehung des » ebrechen* gleichsam unter öffentlichem Zeugnis* geschehen, d ,mit den uumässig ausschreitenden Richtern einiges Maas» u °Zügel angelegt erscheine 21 ). Geg. zu Heraclea d. 3. Fe«'o. d. C. Cons tantin. VII. u. Const. (326.)

20) Stratores g. B r i » s o n h, v. n. G o t h. ad Cod. Theod. IX- 3 ' i

21) Diese Floskel ist ziemlich dunkel. Goi/i. ad Cod. V he0 j,TV o n <.....« ,. . r._____... j - _..«.!.__ . :,,uito <*"

IX. 2- 2. sagt so: lierari jud. crim. publice, i, e. iterato

'tibet: ut ila quasi sub V"n'nis comtnemoratione ('ieibus immodice saepe säet

bus quaedam quasi freni temperten adhibeatur: cum ah-, . f

eo cognosci Const. M. h, I. jubet: ut ila quasi sub }'»testimonio facta commissi criminis comtnemoratione (' e ,eunda iterata iitquisilione)

sc-en"'

judieibus immodice saepe sae "' e u ;,temperies adhibeaiwr: cum al'°1 .^nu/la unquam de morle hominis et capite eunetalio longv .Vult ergo reum primum audiri apud acta, mox ubi deminc constiierit, cum in carcerem conjici, posiea vero «<"". ___eduetum apud acta publice audiri, atque ita Judicium itcrar>-Ich bezweifle, dass man hiernach die Sache besser versiMir scheint es so gemeint zu sein, dass der Kaiser «»j.Will:Denn alsdann (si constiteril) ist- ein Grund Vorhangihn ins Gefäuguiss zu setzen, weil er die That eingesla«"