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6 (1832)
Entstehung
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297
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Codkx. L. VIII. Tit. 66. De revocandis donationibus. 297

9. D. K. Theo dos. u. Valentin, an den Senat.Schenkungen an Sohn und Tochter, Enkel nnd Enkelin,Grosseukel nnd Grossenkelin, insofern sie ans der väterlichen«ewalt entlassen worden, wird der Vater oder Grogsvater oder«rossgrossvater nicht widerrufen können, ausser wenn durchd'e deutlichsten Beweise dargetbau wordeu, dasg die Persou,a »f welche eine Schenkung übertragen worden, dein kindli-chen Gehorsam zuwiderhandele, nnd aus Gründen, welche inde» Gesetzen aufgezahlt worden, sich ihre Undankbarkeitf'ffeben hat. Geg. zu Kavenna d. 10. Novbr. u. d. C.r "eodos. XII. u. Valentin. II. (426.)

10. D. K. Justinian. an Julian., Pracf. Pf.Wir verordnen im Allgemeinen, dasg alle nach dem Ge-Se <z errichtelen Schenkungen fest und unangetastet bleiben*°" e ", sobald nicht der Empfänger des Geschenks gegen dencbenkgeber als undankbar befunden wird, und zwar derge-b ' l 5 dass er bis zu schweren Injurien sich an ihm vergeht,"ei - undHiikbarer Weise Hand au ihn legt, oder durch listigeJ -'achgte|| n. ihn in solchen Schaden bringt, dass er dem Ver-logen des Sciienkers in nicht geringem Grade empfindlich"} oder ihn in Lebensgefahr gebracht, oder irgend ein Ueber-^iikoiniiien, der Schenkung in Schriften beigefügt, oder ohneSchrift getroffen, der Empfänger der Schenkung gelobt und"! c |' zu erfüllen geweigert hat. Denn nur aus denjenigen''üiideu, welche gerichtlich in einem Procegg durch deutlicheeVk 'eis» runde r solche erachtet worden, gestatten Wir die"fliebuug der an sie geschehenen Schenkungen, damit Nie-a, idf»i n freistehe, fremde Sachen anzunehmen, die Genügsam-e " des Sohenkgebers zu verspotten, und den Schenker selbst'* s ein Vermögen zu verderben, und dieser in vorgedachten* adeu Ton dein undankbareu Empfänger der Schenkung ge-weht werde. Wir vermeinen jedoch, dass dies nur bis auf,' e erste Person sich erstrecken, den Nachfolgern des Schen-" r s hingegen keine Erlaubniss ertheilt werden solle, selbst, he Klagen zu erheben. Denn wenn der, dem dies wi-''rlahren selbst getirhwiegen hat, so soll sein Stillschweigen. H0 'iiiinerfort bleiben, und nicht wider den, welcher ala"dankbarer angegeben wird, oder dessen Nachfolger, derac hkommenschaft jenes gestattet sein, dies in Anregung zub|-i "gen. G. d. 18. März u. d. C. Lampad. u. Or. (530.)