ft-xnucT. l, XVIII. Tit. i. J)a aonlrAllchda tmti'one etc. 351
*"uig;. denn wir sagen nur dann, der Verkauf sei ganz und
? a r ungültig wenn ,| er ganze Verkauf Schenkung« Laiber ge-
. heu i«t; subald aber die Sache Schenkungs halber um "einen
!" e,lr, {?ern Preis veraussert wird , ist die Gültigkeit des Ver-
H "is keinem Zweifel unterworfen. So bei allen übrigen Per-
i '''"> Wenn hingegen zwischen Mann und Frau Schenkungs
e r ein Verkauf zu einem niedrigem Preise abgeschlossen
Wllr, ie, so ist solcher kraftlos.
J)( , 3». JIJL. üb. XV. Dig, — Wenn der Schuldner sein
'Um von dem (»laubiger nn sich kauft, so kann er, als Küu-
seiner eigenen Sache , aus dein Verkaufe nicht belangt
-Kien, unt [ j em Gl uu biger verbleiben alle seine Rechte wie
'lier. §, -j, ] ( ] s ; g ( ^yahrschcbilich , dass derjenige, welcher
"och am Bäume hangenden Oliven verkauft und dagegen
\ !! '^"fpreis J sich [den Wertli von | zehn Pfund des Oels,
,es gewonnen werden wurde, slipulirt hat, den Kaufpreis
Erstanden habe, was bis zu zehn Pfand wirklich gewon-
1 Werden würde; wenn daher | überhaupt] nur fünf Pfund
Wonnen worden sind, so kann er vom Käufer nicht mehr
M1rki' Re " ' a ' S |dG " VV, ' r,l,| vo " den f ""'' P '"" (l ° el ' welche... ich S'ewoiinen '') worden siud; so wurde von den Mei-
Meu begutachte.-.
) Bia Untersetzung' des obigen schwierigen Paragraphen, die
°ui t'nter/.cichneten herrührt, ist dessen Ueherzeugtmg nach.
oL-?S e der angestellten Yergleicluuig der KrkläniiigsviT-
'Ciie von Brencmann ( Go'tlinger C 1. Ausgabe in der
wote) Glück (Comiufeiitar IV. 1»8. n. 11.) und der bei die-
Z|J m . a .".!?elÜhrleii von "Westplinl und Pothier, die allein
' J ' s . s 'ge. Bleue mann sagt: tiiifi! viilctur Mit casus su/iessu;s -'i". "''/ qiüs J'rucliiiii oliuac pendcnlis , jirv.lii loco er <•«sii ' ■!'f , "^" l " s 10 pottdo o/ei , quod n fit mit esset , cura et
W" '"" ''."' l '"'' s si/ii praestam!u•in, ,• s! plus ColHgitur quam,. l' on <lo id ovinc cedit lucro emtoris, sin minus, auodeun-VviH >la/Ufl1 erit, suis hiipensis praestabit ve/ii/i'/ori. AI/ein,c . Uuin den Fall stricte so verstehen , so wäre ja eine /o-stei'° c .°"^" c ''° und keine veiulitio vorhanden , oder wenig-vc, r •'" coni, '«clus iiinoiiiinaliis, und keinen Falls eine einlio"''-''°' ] u Glücks Erklärung ist Mos das richtig, dass derfett 'v> V "" y ' ;]>u ,, '" , "'<'" Oel gemeint sei. Allein des ha'ii-iade ..''.'"'"d'iehkeit ist nicht so zu versieben , als müsse erTon ft" <1 '?' ^rjite möge ausfüllen wie sie wolle, den Preis'"'ew'T.' !'•' 13 '"'"' ^ cl erleffau (wozu Glück mir durch die
3 e ',. "["'"che Lesart cm/or' prlcrc polest, die den ganzen Sinnjeetu # V ' n iiclu '' bewogen ward; allein Pothiers Con-li ,_ r > ab CHitoni peiere potest, die unser Text mit Brene-
in
aiin
sönd." a ,"^' : " omiuc " bat", hat unstreitig sehr viel für sich,)Wen Cm er höchstens den von zehnen entrichten soll,
■''"en" Ge ''''• fir weniger gewinnt, natürlich den von diesenzu entrichten hat, ohne dann jedoch zu mehr verpflich-
tet
*« sein. A. d. R.
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