Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
Seite
273
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Pandect. L. XYH. Tit. 1. Mandat! vel contra. 273

,c «i dir aufgetragen Labe, mein Grundstück um Hundert zuverkaufen, du aber es um Neunzig verkauft Last und ich nuna,, f das Grundstück klage, so wird mir keine Ausflucht ent-gegenstehen, dafern du nicht das Uebrige, was nach meinemAuftrage mir fehlt, mir gewährst und in Allem mich schad-°s hältst. §. 4. Auch wenn ein Herr seinem Sclaven befoh-eu hat, eine Sache für eine gewisse Summe zu verkaufen,"J'd dieser sie für eine geringere verkauft, kann gleichfalls der*f er r dieselbe mit der Eigenthumsklage zurückfordern (vindi-c,re «), und durch keine Ausflucht zurückgewiesen werden,jvenn ihm nicht Entschädigung geleistet wird. §. 5. Besser'»gegen kaun die Lage des Vollmachtgebers werden, wenn,a <wlein ich dir aufgetragen, den Sticbus für Zebu zu kau-en > du ihn wohlfeiler erhandelst, oder um gleichen Preis, doch> dass zu dem Sclaven etwas zugegeben wird, denn in bei-i e ?'Fällen hast du entweder nicht über den Preis, oder iirner-ua, b des Preises gebändelt.

eh H* ULP " libi XXXL ad Ed ' ~ Wenn zur Ver g elt " n S

' "onorar gegeben wird, so findet die Auftragsklage Statt.

» Wenn Jemandem aufgetragen wird, Geschäfte zu verwal-

. so wird er mit dieser Klage zu belangen sein. Unrich-

S Wurde die GeschäftsführungBklage gege

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) so wird <»r mit rliVsir Kl.ve zu belangen sein.

^^^^^^^^^^^^^ v «n ihn angestellt wer-«cb'p er ,st u * cut deswegen verbindlich, weil er die Ge-

üh besorgt bat, sondern deshalb , weil er den Auftrag

l e Ml °umien hat, und er ist auch verantwortlich, wenn er nichtssiel *** §' 2 * ^ r<!Un i°b zugegeben liabe, dass Jemand

trat '"ich verbürgte oder sonst in meine Verbindlichkeit

l, a j j °. ""> ich aus dem Anftragscontracte verbindlich, und so-0( i J ucut Jemaud für einen Andern wider dessen ^Willen,ein«- , Absicht zu schenken, oder als Geschäftsführer 2 )

Statt CU i8tl ^ interce>1 ""t bat) so findet die Auftragsklagees i' ^' 3* Veher gchiiudUche Dinge gilt kein Auftrag-, und

\y U, J deshalb mit dieser Klage nicht geklagt werden. §. 4.ffet," 1 '^ <lir e ' was aufgetragen habe, was mich nichts an-Cred' a ' S " dass < * u f " r clen ^ejus intercediren oder dem TitiusWie 'V> Se1leu soll est; so habe ich gegen dich die Auftragsklage,"nd V e ^ s,,s ,m siebenten Buche seiner Dfgesten schreibt,eh» lne » n e*seus dir verpflichtet. §. 5. Freilich wenn ich. dirS (a( as a,| ftrag'e, was dich angeht, so findet keine Auftragsklage* s ni'l ^ euu lucut auc " ich dabei betheiligt bin-, aber falls duS*« i-' 1 setüan ua J>en würdest, wofern ich es dir nicht aufgetra-d; e c U< ! e ' so ist die Auftragsklage zulässig, wenn gleich micht e r> , e nic "ls anging. §. 6. Beim Julianus im dreizehn-_^J^he der Digesten wird die Frage aufgeworfen: [was

r b. ohne dass es der Schuldner wusste und wollte.^orp. JMJ . 4 ^ u 18

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