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Der Hausgarten
Entstehung
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DER VORGARTEN ALS WOHNGARTEN

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ten. Später erscheinen noch die Hortensien-Arten und derEibisch').

In den schlecht belichteten Lagen dagegen kommen nurnoch einzelne Pflanzenarten fort, nämlich solche, welche wir inder Natur im Schatten des Waldes, unter dem Drucke hoherBäume antreffen, und welche gegen die ungünstigen Einflüsseder Stadt wenig empfindlich sind.

Da die Vorgärten meist nur geringe Breite haben, werdensie selten wie ein Hausgärtchen hergerichtet, in welchem mansich längere Zeit behaglich aufhalten kann. Unmöglich ist diesjedoch nicht immer. In meinem früheren Wohnorte war der Vor-garten meiner Wohnung unser Hausgärtchen. Es war 8 m breit.Das Haus war zweistöckig. Von dem Balkone des von unsbewohnten Hochparterres führte eine Treppe in den Vorgarten.Vor dem Balkone lag ein Rosenbeet, um das im flachen Bogenein 1 T / 2 m breiter Weg führte, so daß in den zwei äußeren Eckenso viel Platz übrig blieb, um zwei Plätzchen auszusparen, vondenen das eine als Sitzplatz, das andere als Kinderspielplatz miteinem Sandhaufen benutzt wurde (Abb. 105 u. 106).

Um ein solches Gärtchen ungestört benutzen zu können, wardie Verwendung von dichtwachsendem Strauchwerk und vonundurchsichtigen Hecken notwendig. Was von freien Flächenübrig blieb, diente als Blumenbeet. Es waren besondersStaudengewächse angepflanzt, welche, nachdem sie einmal an-geschafft sind, ohne Kosten alljährlich von neuem Blätter undBlüten entwickeln.

Die Benutzung des Vorgartens als »Wohngarten« gehörtjedoch zu den Seltenheiten. Hier war die größere Breite undder Umstand, daß ich nur über den Vorgarten verfügen konnte,

1 Hibiscus syriacus.