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Der Hausgarten
Entstehung
Seite
126
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DIE BEPFLANZUNG

zur Speisung der in der Mitte des Wasserbeckens im Unter-garten sprudelnden Quelle.

An natürlich wachsendem Strauchwerk und an Bäumen mitschlanken Stämmen ist kein Mangel. Auch hat ein ausreichenderTeil der Gehölze so sonnigen Standprt, daß schönblühendeArten, wie Flieder, Weigelien, Deutzien, Rosen Spiersträucheru. a., welche nur im hellen Sonnenschein dankbar ihre Blütenentfalten, mit Nutzen angepflanzt werden. Können hier schonvielerlei blühende Zweige zur Ausschmückung der Wohnungabgeschnitten werden, so liefern die verschiedenen Stauden-rabatten noch mehr Blumen für diesen Zweck. BesondereSorgfalt aber ist der Rosenzucht gewidmet; denn der Besitzerist ein Rosenfreund. Die Rose will Sonne haben, soll sie er-blühen. Deshalb fehlen im Obergarten die hohen Bäume undschattenspendenden Sträucher bis auf die beiden Akazien, derenSchatten nicht in den Rosengarten fällt. Aber auch die Freudeam Blühen und Gedeihen verschiedener Obstarten und an dereigenen Anzucht von allerlei Küchenkräutern gewährt der Garten.Da er mehr Ziergarten als Nutzgarten sein sollte, ist Obst nichtin größerer Menge, aber doch in mancherlei Art vorhanden.Pfirsiche, Äpfel, Birnen und Kirschen wachsen am Spalier. EinAprikosen- und zwei Pflaumenbäume erheben sich an sonnigerStelle über niederes Gebüsch im Untergarten. Weinstöcke be-ranken nebst anderen Schlingpflanzen die Pergola. Stachel-beeren, Johannisbeeren und Erdbeeren, auch einige Himbeerensind zu beiden Seiten des Gartenhauses zu finden, wo außerdem20 qm Küchenkräuter, Salat, Karotten und dergleichen vorhan-den sind.

Durch den Hauptweg und den Laubengang sind beide Gar-tenteile zu einem einheitlichen Ganzen zusammengezogen. Jedem

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