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Der Hausgarten
Entstehung
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DIE EINTEILUNG DES GARTENS

am besten entspricht. Von der Gartenpforte am Hause führtein gerader Weg durch den ganzen Garten, in einem beschei-denen Pförtchen aus altersgrauen Holzlatten endigend. Trittman hier zum Garten hinaus, so kommt man auf einsich zwischen Gemüse- und Feldstücken hindurchwindendesPfädchen, welches auf die nahe Landstraße führt und vonden Bewohnern des Pfarrhauses und deren Freunden gernebei den Gängen nach und von der Stadt benutzt wird. Einigezu dem Hauptwege parallel und senkrecht laufende Wegezügevervollständigen das Wegenetz des Gartens. Längs der Wegelaufen buchsbaumeingefaßte Rabatten, auf welchen Steinobst-bäume stehen. Sie erhöhen die Annehmlichkeit des Spazier-gängers, indem sie die Wege lauschig machen, leichten Schattenspenden und in der Blütezeit einen prächtigen Schmuck gewähren,im Herbste dagegen Gelegenheit bieten, beim Lustwandeln Mira-bellen, Reineclauden, Zwetschen und Pflaumen zu naschen.Andererseits ist ihr Schatten nicht so stark, als daß er für dieauf den Rabatten angepflanzten Ziergewächse nachteilig würde.Dieser Blumenschmuck auf den Rabatten zwischen den Obst-bäumen ist sehr reichhaltig und verteilt sich auf viele Monate desJahres, vom frühen Frühling bis zum späten Herbste. DenGrundstock bilden die ausdauernden Staudengewächse, von denendie Primeln, Aurikeln, Leberblümchen und Doronicum dieBlütenpracht eröffnen. Ihnen folgen Diclytra, Schwertlilien,Pfingstrosen, Fingerhut, Rittersporn, Eisenhut usw., bis die Herbst-astern den Schluß machen. Dazwischen sprießen die dankbarenZwiebelgewächse, die meist im Frühjahr erscheinen, ihren präch-tigen Blumenflor enthüllen und dann wieder absterben, um denSommerblumen Platz zu machen und im nächsten Frühjahrwieder von neuem auszutreiben. Besonders sind hier Schnee-