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BRÜCKEN
Abb. 53land gegen das Ende des 18. Jahrhunderts studieren kann, hatman einem langgestreckten Teiche, der noch sehr an den Barock-Kanal erinnert, eine wurmartige Fortsetzung gegeben, nur umdie Anwendung einer Bracke zu rechtfertigen. Auch im mo-dernen Garten kann man Ähnliches beobachten, und hier, woman nicht mehr die Empfindung des naiven Versuches aus derKinderzeit einer Kunstrichtung hat, wirken derartige Spielereiengeradezu lächerlich. Wo dagegen die Brücke die naturgemäßeVerbindung zweier Bachufer oder Kanalränder ist, oder wosonstige, tiefe Einschnitte zu überspannen sind, da soll man sichfreuen, ein neues Motiv seiner Gartenschöpfung einverleiben zukönnen. Bei kleinen Rinnsalen ist der Aufwand einer Brückenicht gerechtfertigt, hier wende man die Unterführung des Wassersunter dem Wegezuge oder flache Schrittsteine an.