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1 (1840)
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Sern hiesigen königlichen Orle erlaubt sei , jeder ihm zur Lasl gelegten Sache sich zu entledigen , wenner aufrecht stehend mit seiner Hand auch das Kleinste ron seiner anhabenden Bekleidung abnähme. Ferner'bestimmte er , dass jede Münze nach ihrem Wcrthe in Aachen circuliren solle. Endlich erlaubte er denKaufieulen von Aachen ausserhalb der Münzstätte und derer Bedachung Geld zu wechseln. '3

Der Kaiser Friedrich I. that dem Schultheis , dem Vogte , den Schöffen und der gan«en AachenerBürgerschaft kund , dass er das Cistercienser-Kloster auf dem Berge bei Aachen und dessen Besitzungenunter seinen Schutz genommen , und befahl ihnen dasselbe zu schützen 2 J

Ebenfalls befahl der Kaiser den Besagten dem gem. Kloster-Anlheil an den Schlag-Wald , welcherallen im Bann von Aachen Wohnenden gemeinschaftlich war, zukommen zu lassen ; obgleich dasselbe vor-her kein Becht an den Wald gehabt habe. 3 )

Im Jahre 11G8 gaben der Probst Richerus und das Kapitel des hiesigen S. Adalbertstifts ihren Wein-berg Hüne zu Ingelheim, in einen Pacht von 2V 2 Fuder Wein lebenslänglich einem gewissen Wigandus ,nach dessen Absterben aber sollen dessen Erben dem Stifte liefern jährlich 3 Ahmen. «}

Des Kaisers fünfjähriger Sohn, Heinrich VI. wurde am 6. Juli 1169 zu Bamberg zum römischen Königerwählt, und am 15. August von dem Erzbischof von Köln Philipp in Aachen gekrönt. *)

1171 versetzte Godfried III. , Herzog von Lotharingen, Herstall, das ihm des Herzogtums wegen ge-hörte, mit Bewilligung des Kaisers an den Bischof von Lüttich Rudolf, für 300 Mr. Silber. Am 29,September des gem. Jahrs beurkundete der Kaiser in Lüttich , dass der Bischof Rudolf die Pfandschaftder villa Herstall seinem Stiftscapitel übertragen habe.)

Im Jahre 1172 versprachen die Aachener eidlich auf Ermähnen des Kaisers, die Stadt in vier JahrenZeit mit einer Mauer und einer Ringmauer zu befestigen. Auch wurde das Schloss Berenstein mit Fes-tungswerken versehen. ') So ward nun Aachen im eigentlichen Sinne eine Stadt , vor der doch besonder«an den Landstrassen sich noch mehre einzelne Häuser befanden, die bald Vorstädte bildeten, Welcheman seil dem 14, Jahrhunderte ebenfalls anfing mit Mauern, Gräben und Thoren zu versehen.

Eine Menge Urkunden , die der zweite Band enthalten wird , weisen nach, dass die obige auf Befehldes Kaisers mit Mauern, Gräben und Thoren Versehene Stadt , nur die alte innere Stadt verstanden wer-

>) Cod. dipl, aquen. pag. 37. N. 31.s ) Cod. diplom. aquen. pag. 38. N. 32.

»3 Cod. dipl. aquen. pag. 39. IV. 33. Da beide Urkunden ohne Datum , ist auch nicht *u be-stimmen , in welchem Jahre sie erlassen worden sind.*3 Cod dipl aquen. pag. 45. N. 65.4 ) Annal, aquen. ad h. an«, /. c.i) Chapeau. T. 11 pag. 120.*} Annal. aquen, ad h, ann. pag. 72.