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erweiterten sich die kleinen Villen zu Dörfern, Der Ort , wo die Wohnung*n standen, hiess nun Villa,die Oerler in den Villen: areae cum aedifieiis, cum curtilibus (curtatibiuQ locis , welche Worte nun einenHauplpunckt hei Verleihungen ausmachten. Ein mchrcs hierüber unten.
Die Leibeignen worden entweder zu Hausdiensien gebraucht, oder erhielten von ihrem Herrn ein StückFeldes j das sie gegen gewisse Frohndiensle und Erlegung eines Gewissen an Früchten, Vieh etc. bebauten.Sie hatten ihr abgesondertes Hauswesen, sie konnten aber mit Grund und Boden verkauft, verschenktund vertauscht werden, und gehorten mit allen dem Ihrigen dem Herrn ganz zu. Als das Getreide einenhöhern Werlh erhielt, waren die Gutsbesitzer nicht mehr zufrieden mit dem, was ihnen die Bauernliefern mussten , sondern sie hielten sieb eine Menge Aecker , Wiesen, Weinbergen und dergleichen bevor,die man agros dominicos oder indominicatos, ITerrengütcr nannte , die alle zur Frohn mussten gebaut wer-den. Drei Tage jeder Woche waren Frohntage; zur Saat- Acrndte- und Herbstzeit mussten die Bauernsich noch mehr gefallen lassen. Zu den Frohndiensten gehörten auch da» Kalkbrennen , Steinhauen, unddie Herboischaffune der Materialien.
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Conrad II. wurde in der Umgegend des Lörzwciler Königsstuh'es 1024 gewählt und gleich am 8.September in Mainz zum König geweiht, und am 26- März 1027 zu Rom zum Kaiser. Am 23. September1024 war Conrad in Aquis , wo er am 30. dieses Monats seine Gemahlin Gisila krönen liess , und einengrossen Reichstag hielt. Die Gemahlin des Pfalzgrafen Ezon, Mathilde, starb 1025 zu Esch bei Ber-eitern bei ihrem Schwager Hezelin am Fieber, während der Pfalzgraf zu Aachen eine Unterredung mitden lotharingischen Grossen hatte. Am 14- April 1028 am Osterfeste, liess der Kaiser Conrad seinen11jährigen Sohn Heinrich in Aachen zum König weihen, verweilte nun in dem hiesigen Pallaste bisim Mai,
Am 2. Juni 1029 l ) schenkte er zu Frankfurt der Abtei Burtscheid Güter zaCornizich, Wil und Alden-hof im Jülich-Gau , in den Grafschaften Gerhard und Giselbert *) und zwar auf Bitten der Kaiserin,Gisila, seines Sohns Heinrich [ und des Mainzer Erzbischofs Aribon, Diese Predia waren nach dem Absterben
') Nach Andern 1027
2 ) Siehe Geschichte der Abtei ßur^cheid. pa,j, 200. l'rk. 6.