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1 (1840)
Entstehung
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Erlaubniss eine eheliche Verbindung eingehen, Sieslanden nun unter dem Seh ulze der Kirche und des Vogteszu Soiron, was damals vcn Bedeutung war. Eveco war Prolisl zu St. Adalbert in Aachen ')

Nach den Annales aquenses 2 } wurde im Jahre 10S7 der Sohn des Kaisers Heinrich, Conrad zum Königgesalbt. Jn demselben Jahre starb die Kaiserin Bcrla. j093 war eine grosse Sterblichkeit. 3 )

Jm Jahre 109S schenkte der Kaiser Heinrich, auf Begehren seines Sohns Heinrich , des Lülticher Bi-schofs Obert u, a. seinem Kapellan und Probst der Aachener Kirche Godschalk , zu seinem und seiner Ach-tern u. a. Seelenlroste das Picdium Walhorn (llarna) im Ardmnergau in der Grafschaft Tielbald mitallem dazu Gehörenden , zugleich bestätigte der Kaiser die Schenkung der obigen drei Vogteien. 4 J

Heinrich, Sohn des Kaisers wurde 1099 am Dreikönigentage in ;der Hofkapelle an die Stelle seines ab-gesetzten Bruders Conrad, der gegen seinen Vater sich in eine Verschwörung eingelassen halte, zumKönig gesalbt. s }

Der Kaiser Heinrich IV. belagerte 1101 den Grafen Heinrich von Limburg in dessen Schlosse Limburg,und eroberte dasselbe. b )

In dem vorherigen Jahre (llOO) schenkte der Probst des St. Adalbcrlslif.s an dasselbe das Landgut ,welches er in Boninge mit demSeinigcn gekauft halte, doch mil folgender Clause] , dass der Sohn seinesBruders Hexeion und dessen Erben das Landgut gegen einen jährlichen Erbpacht von 3 Solid. UlenserMünze an das Slifl besitzen sollen. Die Schenkung bestand also in dem genannten Erbpacht dessen Hypothekdas Landgut war. Bei den Zeugen befand sich der Dcchant des Stifts Fulbertus. 7 )

Im Jahre 1103 befrcielc der Kaiser Heinrich IV. das St Adalberlstilt von den willkührlicheu Erpres-sungen und A exalioneu der Untervögle , die das Stilt in dem ihm gehörigen gross n Dorfe Olnc s ) imArdennergau zu erleiden halle Sein Probst Theodericus in Begleitung der Brüder des Stifts begab sich ,da der Kaiser im Pallaste Aachen zu Gerichte sass , in dasselbe, und stellte rührend dem hohen kaiserlichenHolgerichte die bisher erlittenen Unrechte und Misshandlungen vor. Staunend hörten der Kaiser, die Fürstenund Bischöfe , welche diiS kaiserliche Hofgericht ausmachten, die unerhörten von den Untervögten ausgeüb-ten Ungerechtigkeiten an , der Kaiser eiliess hierauf die Bestimmungen : zu Oine soll nur ein herzoglicherUnlervogt sein; dem der Bann vom Kaiser verliehen, und der nur drei Haupt-Voglgedinge im Jahre zuhalten liat , an welchen die Einwohner des Dorfes ihm die gewöhnlich bestimmten Lieferungen der Abgaben

J D Cod. diplom. aquen nag, 43. .V 61,

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») Cod. dt),!, aquen. pag. 17. .V. 25) /. c.

'') Ernst Bist, de Limburg. T. IL pag. 177. Lüge 1838. Annal aquem. / b, Am 16, Mai stellteder Kaiser , während der Belagerung des Schlosses eine Urkunde aus. Mir. l c - T. I, p«g. 073.'i Cod dipl. aquen. pag. ,">3. 2V. 78.»J 2", Heues rfc ferviers. i'/. lieue de Hervc.