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ten, nahm der gnlo Abi den in Beiner Kirche ruhenden Körper des h. Remaklus, Grunders und erstenAbtes der ]>cnieldelen Alileien , und begab sieh damit unter Begleitung seiner Geistlichen nach Aach, wodamals der Kaiser Heinrich IV. einen Reichstag hielt. Sic brachten den Körper in die Hofkapelle, stie-gen dann zum Pallasle und gingen bis zu der Thür des Saals, in welchem der Kaiser zu Gerichte sass.Einige von ihnen wurden mit dein Stabe in denselben gelassen. ')
Allein der schlaue Anno wusle die Bemühungen der Slabluer zu vereiteln. Nachdem sie bis am Abendeauf eine günstige Antwort des Kaisers vergebens gewartet, trugen sie den Körper des Heiligen in dieAldcgunde-Kapelle , die ihnen gehörte. -)
Jm .lahre 1055 sah man zu Aachen einen Coinetslern in der Richtung nach England , welches nachherdurch Wilhelm den Bastard verheert wurde. 3 )
Der König Heinrich schenkte im Pallasle Aachen am 7. Kai. Juli 1070 der St, Lambertkirche eineHolzgerechtigkeit in den weitschichligen zum Aachener Pallast gehörigen Waldungen. •») (de Foreste aquisgraui palatio regioO
Am 28. Juli 1075 schenkte Heinrich IV. in der Stadt Worms an die Abtei Burlschcid ein Landgut inder Stadt Boppard am Rhein (villa Boparde) in der Grafschaft Berloldus , welches die dortigen LandleuteMancwerc nannten. Es enthielt aber drei Manewerc. 3 )
Am 11. Kl. Mai 1076 schenkte der König Heinrich IV. im Aachener Pallast seinem Hofkapellan und Probsleder Marienkirche im Pallaste , Conrad, drei Vogteien über die Oerter, Walhorn, Lonzius und Mesch undzwar um dieselben zum Nutzen der Kirche unter lierathung der Brüder der Marienkirche zu verwenden, 6 )
Am 31. März 1034 wurde neinrieh auf Ostern durch den Pabst Clemens 111. in Rom zum Kaiser "e-krönt.
Jm Jahre 10SG begab sich die freie Frau Dulha in die Dienstbarkeil des h, AdalberL zu Soiron, indemsie auf ihre Freiheit verzichtete für sich und ihre Nachkömmlinge, sowohl männlichen als weibliehen Geschlechts,welche, nachdem sie sich vereheliglen, der Kirche jährlich einen Denar und die Jura der 3 General-Vogtlagen im Jahre zahlen, mit andern Freien konnten sie ohne Erlaubnis , mit Unfreien aber nur mit
') Ascendenles palatium ad usque, icgias forcs , procedimus , uhi pauci inlro admissi cum baculonoslri domini flottes coram assissimus Triumph. S. Remacli. L- 1. C. 15. bei Chapeatille,T. IL pag- 537. Der Pallast halte also eine höhere Lage als die Kapelle , sonst hätteder Author, welcher mit anwesend war, das ascendenles nicht gehraucht. Auch liisst sichauf Staffeln nicht hinweisen , denn wenn dieses der Fall wäre, so hätte sich der J erfasset- nachder damaligen Art anders ausgedrückt,
2 ) In Ecclesiam S- Aldegundis , quae noslri juris erat. I. c
' ! l Annal. aquen, pag- 70. TV. 100.
*i Chapeav, T. IL pag. 13.
ä ) Geschichte der Abtei Burtscheid pag. 211. Vrk. 10
") Cod. dipl. aquen. pag. 34 ,'V, 47.