voner
- 51 —.
Am 4. März 1059 bestätigte Heinrich IV. im Pallaste Aachen auf Killen seiner Muller der KaiserinAgnes, und zum Sgelenlrosle seines Vaters, an die Mutlcrgoltes-Kapelle im Pallasle Aachen, Alles, wasderselben von seinem Valer oder andern geschenkt worden war, namentlich aber die Kapelle auf dein Luoues-berch mit ihrem ZugehÖrenden, einem Prcdium in den Villen Herve und Vals in pago Leuua in derGrafschaft Tietbald, welches sein Vater von dem Herzog von Baiern , Heinrich, erhallen halle. '")
Vdo, Graf von Limburg übergibt eine Magd Namens Walburga, dem Altar des b. Adnlbcrt mit demBedingniss, am Festläge dieses Heiligen , der Kirche einen Denarien zu zahlen. Als nun die Magd demb. Adalbert hörig geworden, erhielt sie mit ihrem Manne Malger , Güter vom Stifte Unter den Zeugenwar der Probst des Stifts, Siberlus, der Decbanl Hezelinus u. a. *)
In Gegenwart Heinrichs V. und des Kölner Bischofs Anno gingen in Jülich der Bischof von Toni Vdo undder Abt der Abtei Korneli-Münster, mit Erlaubniss des Kaisers einen Güterlausch ein. Der BischofToul und sein Vogt Arnolf, traten an die Abtei Korneli-Münster ab, 3 Mansen mit Weinbergen zu 10 Fudgerechnet im Mainzergau, Arenheini genannt. Ferner in der Stadt Mainz ein Haus mit dessen Bewohnerund was dazu gehörig. Ferner ükcrgah der Bischof an die Abtei das Allodium Grusenthis in Ilasbanienunweit der Alilei St. Trudunis, und mil Bewilligung dessen Vogts, des Grafen Sigebodo. Dagegen tratdie Abtei Korneli-Münster an den Bischof ab, die Güter der Abtei bei Toni, welche wahrscheinlich durchden Stifter der Abtei Korn.eli-Münsler, Benedict! von Anian, an dieselbe gekommen waren, nämlich zwei Kirchen,mit Weinbergen , Aeckern u. .. w . Bei den Zeugen dieses Actes waren der Pfalzgraf und Vogt vonkorneh-Munsler Hermann, und mehre andere Grafen unserer Gegenden. An, Iß. Mai 1064 bestätigte derK-ser in Lütlich den geschehenen Tamh. .)
' "'""''''' <l,CSrS Jal,re s Bestätigte der Kaiser die Schenkung eines Guts zu Sinzig im Abrgau Inder■rase,ad Sicco's; welches seine Müller Agnes an das Klosler Barischeid geschenkt halte, F)
D.c ehem. unter einem Ahle vereinigten Beichsableien Stablo und Malmedy besassen in dem Flecken
Aachen ansehnliche Güter; ein herrschaftliches Haus mit einer Kapelle, 30 Häuser und 0 Bunder Land.
Weder, die Erwerbung dieser Güter, noch wie sie von der Abtei abhanden gekommen, kann nach-
gewtesen werden , da die darüber sprechenden Urkunden und Briefschaften schon vor dem 15. Jahrhun-
** c, verloren haben. Die erste Erwähnung der Kapelle ist vom Jahre 1064 , bei Gelegenheit des
reites der Mönche von Stablo, mit dem Erzbisehofe von Köln, Anno II, als dieser die Ablci Malmedy,
»einer Erzdiöcesse gelegen war, mit Einstimmung deren Mönche, von Stablo trennen wollte, und
ic einen eigne, Abi gab. Vygebcns gaben sich die Slabloer mit. ihrem frommen Abt Theo-
u ie, dieses zu verhindern. Als sie aber dieses auf gerichtlichem Wege nicht bewerkstelligen konn-
\) Siehe oben pag . 50 . C od. dipl. aqnen. pag. 35, fr 48.
J Cod. diplom. aqnen. pag . 4,'j. fr\ (; t)
3 J Cod. diplom. aqnen. pag. fi.'i. y. 92,
4 J Günther cod. dipl. lr Thl. pag. 141.